Schlagwörter
Gedenken, Juden, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Pogromnacht, Verfolgung
Morgen, am 9. November, werden in Mirow wieder die Stolpersteine im Gedenken an die Familie Rosenberg gereinigt. Um 12 Uhr wird in Mirow in der Mühlenstraße/Ecke Schlossstraße an die Geschehnisse der Pogromnacht 1938 und die Verfolgung jüdischer Einwohner Mirows erinnert werden.
„Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“ Max Mannheimer (Shoa-Überlebender, 1920-2016)
Stolpersteine werden für Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Gewalt vor den Häusern verlegt, in denen diese Menschen ihren letzten freigewählten Wohnsitz hatten. Die Zahl der Opfer der Shoa, die einen biografischen Bezug zu Mirow hat, ist größer. Soweit ihre Namen bekannt sind, wird auch an diese Menschen morgen erinnert. Die Stadt Mirow und die Ev.-luth. Kirchengemeinde laden herzlich dazu ein.
