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Der Winter wird auf morgen verschoben, und morgen auf morgen, und übermorgen auf morgen… Zwar sieht Meteorologe Kai Zorn, häufiger Gast in meinem Blog, zu Jahresbeginn einen „ernsthaften Polarluftvorstoß, der vor allem über den Osten zieht“. Das wäre, wäre die Luft feucht genug, Winter pur. Die Feuchtigkeit fehle aber.

Die komme nach dem Kaltluftvorstoß als „Nord- und Ostseesiff“ gleich wieder hinterher mit Plusgraden, Tristesse und Nieselregen. „Jeglicher Winterversuch wird im Keim erstickt“, fasst der Wetterfrosch zusammen. Der erste Wintermonat bleibe am Ende ohne Winter, sei aber der niederschlagsreichste des Jahres 2018 gewesen. „Hat auch was“, meint Kai Zorn. Auf die nächsten 15 Tage geschaut, sehe es jedenfalls nicht nach schneereicher Einwinterung aus. Trotzdem sei Potenzial in der Stratosphäre vorhanden.