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Niemand ist unfehlbar, auch mein Lieblingsmeteorologe Kai Zorn nicht. Zum Wochenbeginn hat er eingeräumt, mit einigen Einschätzungen zuletzt nicht ganz richtig gelegen zu haben. „Ich werde das nach dem Sommer aufarbeiten“, versicherte er. Der Sommer mache jetzt eine Zäsur, und es werde deutschlandweit länger anhaltend heiß. Der Norden und Nordosten marschiere in Richtung Rekord, was die Anzahl der Sommertage angehe.

Die Temperaturen werden sich zwischen zwei und sechs Grad über dem langjährigen Mittelwert bewegen. Sie steigen von anfänglich 28 bis 35 Grad in dieser Woche auf bis zu 38 Grad. Gleichzeitig nimmt die Gewittergefahr zu, örtlich drohen auch Unwetter. Was die anhaltende Dürre im Norden und Osten angehe, so bestehe aus Sicht von Kai Zorn keine Sorge, dass das die Natur nicht verkraften könne. Im nächsten Jahr sei alles wieder grün. Denen, die die Hitze nicht mögen, empfiehlt der immer gut aufgelegte Meteorologe, sich ein Kellerquartier einzurichten. „Und in vier Wochen ist das Gröbste sowieso durch.“ Oder früher, einen Bruch beim Sommerwetter zeitiger im August schließt Kai Zorn nicht aus.