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Foto: Christine Henning, Staatl. Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV

Rund 150 Besucher haben den 208. Todestag der preußischen Königin Luise zum Anlass genommen, um in der vergangenen Woche am Luisentag (Strelitzius berichtete) zur Gedenkstätte für die Monarchin in Hohenzieritz zu kommen. Wie mir die Leiterin der Einrichtung, Christine Henning, schildert, legten einige von ihnen Blumen am Sarkophag der Königin nieder. Das herrliche Wetter lockte ca. 80 Interessierte zur Gartenführung durch Friedrich-Wilhelm Garve, Projektleiter für das Ensemble.

Nach einer Führung durch Christine Henning in der Gedenkstätte zog die Gruppe in den Park, wo am Luisen-Tempel eine Lesung zum Gedenktag stattfand. Mehr als 50 Teilnehmer lauschten den berührenden Worten zur Rezeption des Todes der Königin in der Poesie wie auch in ihrem privatem Umfeld. Die Textpassagen wurden von Grit Schmitt aus Mirow einfühlsam vorgetragen.  Johannes Groh begleitete die Lesung auf seinem Cello stimmungsvoll mit Werken von Bach, die durch die im Hintergrund des Luisen-Tempels langsam untergehende Sonne noch untermalt wurden. „Alle waren sehr berührt, einige sprachen sogar von Gänsehautstimmung. Das Andenken an Königin Luise wurde würdig bewahrt“, schreibt mir Christine Henning.