Schlagwörter

,

Eine streikende nagelneue Gartenpumpe hat mich am Sonntagnachmittag so viel Zeit gekostet, dass am Ende das Aufschreiben des Wochenend-Kochrezeptes von Strelitzius ausnahmsweise auf den heutigen Montag verschoben werden musste. Ja, er kocht noch, also ich, und war von seinem Zucchini-Hack-Auflauf regelrecht beglückt. Achtung, das Mahl braucht auch ein bisschen Zeit. Zum Glück gehören wir nicht zu denen, die ein Mittagessen nach 12 Uhr für den Untergang des Abendlandes halten.

Zwei Zwiebeln fein würfeln, außerdem um die 800 Gramm Zucchini in Würfel schneiden. Die Zwiebeln in einer Pfanne in reichlich Olivenöl mit einem Pfund Rinderhack anbraten, den Saft von einer halben Zitrone und eine halbe Tasse Wasser zugießen und das Ganze zehn Minuten offen köcheln lassen. Salz und Pfeffer nicht vergessen! Nun die Zucchini-Würfel dazugeben, Deckel auf die Pfanne und das Gericht eine Viertelstunde sanft schmoren lassen. Am Ende ein Bund Petersilie und ein Bund Dill, beide fein gehackt, untermischen.

Vier Eier mit zwei Esslöffeln Milch verquirlen, mit Salz, Pfeffer und 50 Gramm Parmesan mischen und unter die Hack-Zucchini-Masse geben. Jetzt eine Auflaufform ausfetten und mit Semmelbröseln auskleiden, den Pfanneninhalt einfüllen, glatt streichen und noch einmal 50 Gramm Parmesan sowie Semmelbrösel drüberstreuen. Unterdessen ist der Ofen auf 180 Grad hochgeheizt. Der Auflauf bekommt noch 30 Minuten Ober- und Unterhitze, bevor er auf dem Terrassentisch landet und dort noch ein paar Spritzer Worcestersauce verträgt.

Passt zum Sommer. Ich habe mir dazu Ciabatta und ein kühles Bier munden lassen, die Holde ein wohltemperiertes Weißweinchen, und wir beiden waren rundum zufrieden. Dann kam die Sache mit der Pumpe… Gutes Gelingen jedenfalls, und guten Appetit!