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Strahlende Gesichter bei der TSG nach Abpfiff.

Mit einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit haben die Regionalligisten der TSG Neustrelitz ihr Heimspiel auf Kunstrasen gegen den ZFC Meuselwitz mit 3:2 (0:1) gewonnen. Die Treffer für die Hollerieth-Elf erzielten George Kelbel per Kopf nach einem Eckball in der 46. Minute sowie mit satten Distanzschüssen Winterzugang Glodi Zingu (53.) und der zur Halbzeit eingewechselte Zvonimir Teklic (81.) vor rund 250 begeisterten Zuschauern.

Die Gäste hatten wie die Feuerwehr begonnen und waren in der 13. Minute in Führung gegangen, nachdem die TSG-Abwehr den Ball dem Meuselwitzer Janik Mäder praktisch vor die Füße gelegt und der nicht lange gefackelt hatte. Die Neustrelitzer in der ersten Hälfte mit nur einer nennenswerten Chance in der 30. Minute, während die Meuselwitzer für ein bis zwei weitere Treffer gut waren. Eine Glanzparade von Norman Quindt im Tor der Platzherren und ein von der Neustrelitzer Linie gekratzter Ball retteten den knappen Pausenstand.

Gelb gegen Alexander Lukesch (links).

Dann ging es anders herum. Die Hollerieth-Elf kam als die klar offensivere Mannschaft aus der Kabine, während sich die Meuselwitzer zunehmend platt zeigten. Zwischenzeitlich kamen sie noch per Foulelfmeter zum Ausgleich, aber dann schoss Teklic seine Kicker mit einer Granate in den Dreiangel zum Sieg. Danach noch Chancen für die Residenzstadt-Fußballer im Minutentakt, das Spiel immer härter und am Ende nur noch Jubel. Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer aus Magdeburg zog drei Mal Gelb gegen die TSG und ein Mal Gelb gegen Meuselwitz, zwischenzeitlich waren sich im Eifer des Gefechts sogar die Trainer in die Haare geraten.

Sponsor fühlt sich richtig gut

Ich habe das letzte Wort heute Thomas Splett gegeben. Der Wesenberger Bauunternehmer und Sponsor nach Abpfiff beim Bierchen in der Lounge: „Jetzt geht es mir so richtig gut. Unsere Jungs haben nach der beschissenen ersten Hälfte phantastisch gefightet und Moral bewiesen. Und es hat sich heute gezeigt, dass auch Fernschüsse ein Mittel zum Erfolg sind. Davon sehen wir viel zu wenige.“

Nächster Gegner der TSG Neustrelitz ist am Sonntag in der Messestadt der Tabellensechste Lok Leipzig. Eine harte Nuss, die da zu knacken ist, aber unsere Mannschaft präsentiert sich nach der Winterpause in sehr guter Form. Da ist vieles möglich, und natürlich soll wieder Zählbares her. Strelitzius meldet sich der Partie hier im Blog.

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