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Auszeichnung, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow-Münze, Munitionsbergung, Tiedt

Über 40 Jahre der Gefahr aus der Vergangenheit immer wieder gegenüberstehen. Über 40 Jahre kompetent und professionell damit umgehen. „Wie macht man das?“, fragt Bürgermeister Henry Tesch. Gerd Tiedt vom Munitionsbergungsdienst in Mirow schaut mit konzentriertem Gesichtsausdruck und freundlichen Augen in die Runde anlässlich seiner Auszeichnung mit der Mirow-Münze im September und sagt: „Wir wissen immer, was wir tun! Wir wissen um die Herausforderungen.“
Und diese sind enorm, das wissen sie hier alle, denn die Gegend war durch die Aktivitäten der Munitionserprobungsstelle in Rechlin in der Vergangenheit ein riesiges Abwurf- und Versuchsgelände. Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist darüber hinaus generell von den Auswirkungen des 2. Weltkrieges belastet. Seit Jahrzehnten wird hier täglich an der Entschärfung von Munition jeglicher Art gearbeitet. „Wir sind immer einsatzbereit, wie im Übrigen alle Kollegen vom Munitionsbergungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern“, so Gerd Tiedt.
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