Schlagwörter
Antisemitismus, Mecklenburg-Vorpommern, Pegel, Statistsik, Straftaten

Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr antisemitische Straftaten im Kriminalpolizeilichen Meldedienst der Politisch motivierten Kriminalität (KPMD-PMK) erfasst: Bislang wurden insgesamt 69 entsprechende Sachverhalte festgestellt, im Vorjahreszeitraum waren es 33 Taten.
„In diesem Jahr hat sich der Anschlag der Terrorgruppe Hamas gegen Israel und die folgenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost zum ersten Mal gejährt. Vor diesem Hintergrund müssen wir leider feststellen, dass Menschen in Mecklenburg-Vorpommern dies zum Anlass für Hass und Hetze gegen Jüdinnen und Juden im Allgemeinen genommen haben“, sagt Innenminister Christian Pegel. In 42 Fällen, aus den 69 Straftaten, konnten insgesamt 46 Tatverdächtige ermittelt werden. Nur eine Person von diesen wies eine nicht deutsche Staatsangehörigkeit auf.
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