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Am Anfang war das Bier. Ich habe es in Templin in aller Neugier getrunken, war es mir doch bis dato noch nicht untergekommen. Im schicken Bistro nebst Laden „Kristins Köstlichkeiten“ am Markt war mir der Gerstensaft kredenzt worden, der per Etikett auf der Flasche Boitzenburg als Herkunftsort angab. Wohlgemerkt Boitzenburg mit „tz“, nicht, dass Leser satt in der Uckermark an der Elbe landen. Da das Bier durchaus Gaumenfreude bereitete, habe ich mich Wochen später zu Ostern auf die Quellensuche begeben. Und bin via Fürstenberg und Lychen, da links weg, in Boitzenburg gelandet.
Was als Dorf nicht viel hermacht, sieht man mal vom Bereich rund um das hier nicht erwartete, zum Hotel mutierte, beeindruckende Schloss ab. Und von dem familiengeführten Marstall. Der ist seit 2007 in der Mache und überrascht aktuell mit einem Brauhaus, einer Kaffeerösterei samt Eis-, Torten- und Schokoladen-Manufaktur einschließlich Café (Bild unten) und einem Mehrzwecksaal, der zu Ostern Marktstände aufnahm und noch viel mehr Kapazität ausstrahlte. Alles familiengeführt, Hut ab!
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