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Um „Sackgassen des technischen Fortschritts“ geht es beim nächsten Philosophisch-literarischen Salon in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz. Besonders dem Auto gilt die Aufmerksamkeit von Klaus Rek und Peter Heller, Moderator Frithjof-Alexander Zimmermann und Gastreferent Michael Struppek am 8. Oktober in der Fabrik.Galerie.

„Die Zurichtung von Landschaften und ganzen Gesellschaften auf das Automobil ist in Deutschland besonders augenfällig“, so der Ausgangspunkt ihrer Überlegungen. Bedeutende Teile der Industrie seien auf die Autoindustrie konzentriert und von ihr abhängig, etwa in der Bauwirtschaft; und über leicht durchschaubaren Lobbyismus werde Einfluss auf Verkehrspolitik oder Verkehrs- und Umweltrecht genommen. „Was sind die wahren Kosten der daraus resultierenden Schieflagen für unser Land?“, will die Runde daher erörtern. Ebenso: „Was sind die Alternativen?“ Und in diesem Zusammenhang sei auch zu fragen: „Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Fortschritt reden?“

Der Philosophisch-Literarische Salon ist eine gemeinsame Reihe des Vereins für Umwelt, Kultur und Kommunikation (VfKK) und des Hans-Fallada-Klubs. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.