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Kellerbühne FreiGespielt, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Premiere

Die Überraschung ist den beiden Kommunalpolitikern wirklich gelungen. Landrat Thomas Müller und Mirows Bürgermeister Henry Tesch dankten am Samstagabend mit Blumensträußen den Mimen der Kellerbühne FreiGespielt für deren kulturelles Engagement seit mehr als zwei Jahrzehnten. Zugleich feierten sie in der „Alten Feuerwehr“ in Mirow mit dem Publikum die Premiere der irgendwie brandaktuellen Bahn-Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ nach der Vorlage von Winnie Abel. Auch Zuschauer überreichten Blumen, die Damen vom Catering der Carolinum Mensa steuerten spontan eine Flasche Wein zum anschließenden Premierenumtrunk bei.
Die Aufführung wurde immer wieder auch mit Szenenapplaus bedacht. Wer sich mal einfach nur nach Herzenslust amüsieren will, bei der Kellerbühne FreiGespielt kommt man seit Gründung des Ensembles einst auf der Schlossinsel Mirow immer wieder auf seine Kosten. So auch diesmal: Fünf Reisende (Martina Wenk, Martina Buchert, Marlies Kahl, Haidrun Pergande und André Gross) stranden nach Triebwerksschaden ihres ICE ausgerechnet auf dem Bahnhof in Düsterförde. Und laufen zur Hochform auf in dem Versuch, von dort weiterzukommen. Mit dabei ein Penner (Gerhard Möhl), ein Dorfpolizist (Roland Tuma) und eine Psychopathin (Monika Meyer).
Der NDR (Link unten) hat bei Radio MV bereits die Inszenierung empfohlen. In der kommenden Woche soll ein TV-Beitrag im Nordmagazin folgen. Bis zum 8. März gibt es Vorstellungen, die Tickets sind im Vorverkauf in den Touristinformationen in Mirow und Wesenberg sowie jeweils an der Abendkasse zu haben. Eine Empfehlung unbedingt auch für den Gabentisch. Am kommenden Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr, fährt der Zug in der „Alten Feuerwehr“ wieder nach Irgendwo.
https://www.ndr.de/radiomv/kein-zug-nach-irgendwo-besondere-theater-in-mirow,audio-342726.html




