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Die Idylle pur im Frühherbst am Plätlinsee in Wustrow.

Ich muss meinen Wustrower Nachbarn einfach noch mal ein Kompliment machen. Mit der Neugestaltung von Festplatz und Badestelle einschließlich Spielplatz haben sie wirklich Bedeutendes vollbracht. Mein Enkel würde das mit Sicherheit unterstreichen, aber der wird erst vier Jahre alt. Zu jung zum Blogger.

Jedenfalls konnten wir ihn heute Mittag nicht von der Tunnelrutsche am Plätlinsee loseisen. Die er konkurrenzlos und laut jubelnd in Beschlag genommen hatte. Und die Kletterseil-Anlage, und die Nest-Schaukel. Dabei hatten wir eigentlich noch eine Weiterfahrt nach Canow ins dortige Gasthaus zum Erntedankfest mit Kinderbelustigung vorgesehen. Aber der Lütte braucht irgendwann schließlich auch seinen Mittagsschlaf.

Die Holde und meine Wenigkeit haben in frühherbstlicher Ruhe die wunderschöne Hang-Anlage insgesamt genossen. Wir haben in der Idylle noch ein paar späte Badegäste bewundert, mit den wenigen Ufer-Spaziergängern gescherzt und waren uns einig, zu jeder Jahreszeit gern hierher zurückzukehren. Ach ja, einen Apfelbaum mit Überhang gab es auch. Leckeres Fallobst. Was bei der offiziellen Einweihung des Areals (Strelitzius berichtete) noch in jeder Menge Trubel ein bisschen unterging, haben wir heute intensiv empfunden: Erholung, Entspannung…

Am Badestrand gibt es sogar eine kleine Bücherbox, Daumen hoch. Die allerdings verträgt noch Inhaltsbereicherung. Spätestens zum nächsten Saisonbeginn.