Schlagwörter
Entwurf, Flächen, Leussow, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Planungsverband, Tesch, Windenergieanlagen

Als eine „absolute Frechheit und völlig unverständlich“ hat Mirows Bürgermeister Henry Tesch den aktuellen Entwurf zur Errichtung von Windkraftanlagen zwischen Mirow und Leussow (Strelitzius berichtete) bezeichnet. Dieser soll am 18. September vom Regionalen Planungsverband zur Auslegung und Beteiligung beschlossen werden.
In der Gegenüberstellung der Planungen 2023 und 2025 sei ersichtlich, dass die ursprünglich als mit „erhebliche Beeinträchtigungen des europäischen Naturschutzes nicht ausgeschlossen (besondere Konfliktlage)“ eingestuften Flächen jetzt größtenteils sogar als „Vorranggebiet für Windenergieanlagen“ ausgewiesen sind. „Wir als Stadt werden unsere Flächen dafür nicht hergeben und fordern gleichzeitig alle privaten Flächeneigentümer auf, es ebenfalls nicht zu tun“, bekräftigte der Bürgermeister seine frühere Aussage.

„Frechheit und völlig unverständlich“ – das trifft auch für die Felder 53 und 55 in der Gemeinde Klein Vielen zu. 55 war ein Konfliktgebiet wegen der Rast- und Zugvögel, 53 ist umgeben von Milan- und Baumfalkenhorsten. 53 macht zudem alle jahrelangen touristischen Bemühungen um die Jahn – Kapelle zunichte. Ein Ausverkauf der Landschaft an wenige Profiteure.
Meine begründete Haltung zum Ganzen hier:
https://www.hs-nb.de/storages/hs-neubrandenburg/institute/iugr/PDF/STANDPUNKTE/Standpunkte_16_Behrens_2024_Im_Blindflug_Internet.pdf