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Die duale Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern steht vor großen Herausforderungen – und bietet zugleich enorme Chancen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Ausbildungs- und Azubiumfrage 2025 der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern. Während viele Betriebe weiterhin Schwierigkeiten haben ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, bewerten Auszubildende ihre Ausbildung überwiegend positiv.

Dabei ergeben sich drei zentrale Handlungsfelder aus der Umfrage: den Ausbau digitaler Lernformen, eine bessere Erreichbarkeit der Berufsschulen sowie eine faire Unterstützung der Auszubildenden bei Fahrt- und Unterbringungskosten. Die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg Vorpommern fordern deshalb konkrete Anpassungen im Schulgesetz und in den Förderregelungen, um die Attraktivität der dualen Ausbildung nachhaltig zu sichern.

Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Ausbildungsbetriebe und Auszubildenden aus Mecklenburg-Vorpommern geben hervorragende Noten für die berufliche Bildung in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Berufsausbildung sichert den guten Start in das Berufsleben. Gleichzeitig senden Betriebe und Azubis das klare Signal: Berufliche Bildung ist deshalb so attraktiv, da sie oft vor Ort im Betrieb, nahe des heimatlichen Wohnortes, stattfindet. Und das muss auch weitestgehend für die Berufsschule gelten. Die IHKs appellieren an die Landesregierung: Denken Sie Berufsschule nicht nur in physischen, sondern auch in virtuellen Räumen. Präsenzunterricht und hybride Unterrichtsmodelle müssen gleichberechtigt sein. Modern ausgestattete Schulen und wirksame finanzielle Unterstützungen bei weiten Berufsschulwegen sind genauso notwendig, wie die Möglichkeit zur Internatsunterbringung. Lassen Sie uns gemeinsam dafür arbeiten, dass M-V bundesweit zu einem der attraktivsten Standorte für berufliche Bildung wird.“