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Julia Krüger, Sabine Prösch und Judith Sarnow (von links) vom Brustkrebszentrum zeigen Sarah Schartow und Sebastian Hechler, was die Wohlfühlboxen enthalten, die von Spendengeldern gekauft werden. Foto:
DBK

Das Geld kommt gerade recht: Die Spenden, die in diesem Jahr beim Neubrandenburger Frauenlauf zusammengekommen sind, werden vor allem für die Umgestaltung von Patientenzimmern der Frauenklinik verwendet. Farbe, Bilder, bequemere Stühle, neue Vorhänge und Tische sollen den Aufenthalt
für die Brustkrebspatientinnen etwas angenehmer machen. Dass das möglich wird, verdankt das DBK den vielen Läuferinnen, Helfern und Unterstützern, denn durch deren Spenden sind 18.000 Euro für das Klinikum zusammengekommen – was  für eine Riesensumme!

2000 Euro gehen darüber hinaus an die Gruppe, die Herzkissen für Brustkrebspatientinnen näht. Andrea Anna und Angelika Schlender-Kamp vom Orgateam des Laufs, der vom HSV Neubrandenburg ausgerichtet wird, waren vor wenigen Tagen im Klinikum zu Gast, um über die abschließende
Spendensumme zu informieren. Sie erzählten Oberärztin Sabine Prösch, die das Brustkrebszentrum leitet, auch von den Vorbereitungen für den Jubiläumslauf im kommenden Jahr. Bei der 15. Auflage am 10. Mai 2026 soll es ein besonderes Programm mit Überraschungen geben.

Eheleute: Gute Erfahrungen gemacht

Wenige Tage zuvor war ebenfalls Gelegenheit fürs DBK sich zu bedanken, und zwar bei Sarah Schartow und Sebastian Hechler. Die beiden haben vor einiger Zeit geheiratet. Bei der Segnung in ihrer Gemeinde, der Hoffnungskirche am Datzeberg, baten sie statt Geschenken um Spenden und waren selbst überrascht, wie viel zusammengekommen ist. Das Geld wurde aufgeteilt – je 1300 Euro für die Gemeindearbeit und das Brustkrebszentrum. Denn Sarah Schartow war als Brustkrebspatientin selbst im Klinikum in Behandlung, „und wir haben hier einfach gute Erfahrungen gemacht und uns sehr wohl gefühlt“, sagte sie.

Auch die Eheleute ließen sich von Sabine Prösch zeigen, wofür die Spenden verwendet werden – zum Beispiel die Wohlfühlboxen einer Apotheke mit Produkten, die Nebenwirkungen der Therapie lindern können, oder das Kältegerät, das viele Patientinnen gegen Missempfindungen hilft und jetzt neue
Fußmanschetten braucht. Der Aufenthaltsraum für die Brustkrebspatientinnen in der Onkologischen Tagesklinik ist gerade mit Spendenmitteln neu gestaltet worden, und außerdem organisiert das Team Kosmetikkurse für Betroffene mit vielen Tipps zur Hautpflege.