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Michael Kullack bei seiner Festansprache.

Der Ruderverein Blau-Weiß Mirow hat am gestrigen Sonnabend das Jubiläum 100 Jahre in Mirow (Strelitzius berichtete) gefeiert. Vereinsvorsitzender Michael Kullack nahm das eingangs der Festveranstaltung zum Anlass, sich bei den Mitglieden des Vereins, der Stadt Mirow und den unzähligen Unterstützern und Sponsoren des Vereins zu bedanken. Man konnte ihm förmlich ansehen, wie stolz er auf seinen Verein ist. Unter den Gästen Andreas Bluhm, Präsident des Landessportbundes, und der designierte Landrat Thomas Müller.

Bürgermeister Henry Tesch betonte, dass es eine Freude und Ehre für die Stadt Mirow ist, einen solchen Verein in der Stadt zu haben, und würdigte die Verdienste sowie das ehrenamtliche Engagement. Er erinnerte auch an die, die diesen Tag nicht mehr miterleben konnten. In seiner kurzen Ansprache sagte er nicht nur zu, dass der Ruderverein weiterhin das Gelände von der Stadt nutzen kann. Zusätzlich kündigte er weitere Zusammenarbeit und Unterstützung an. Zudem hatte die Stadt in Vorbereitung des Jubiläums, den Zaun neu gesetzt, die Zufahrt zum Ruderverein neu geregelt und baut diese jetzt aus.

Henry Tesch betonte: „Wir haben uns auf den Weg gemacht, das gesamte Schlossensemble Mirow, hier vom Ruderverein, über das Areal Unteres Schloss bis zur Schlossinsel, zu entwickeln und neu zu beleben. Das bisher Erreichte kann sich sehen lassen.“ In Anlehnung an ein Zitat von Albert Schweitzer sagte Tesch: „Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, Menschen positiv zu bewegen, es ist die einzige. Ihr alle, der gesamte Ruderverein, seid so ein Beispiel. Vielen Dank. Unser Respekt gehört euch.“

Henry Tesch würdigte die wunderbare Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum. „Damit ist euch ein absolutes Highlight gelungen und ein Beitrag zur Geschichte unserer Stadt und Region, welchen wir wiederum aufnehmen können zum Auftakt für 800 Jahre Mirow 2027. Einfach so schön und zu empfehlen.“

LSB-Präsident: Alle ziehen an einem Strang

„Ich knüpfe sehr gerne bei Henry Tesch an, wir kennen uns nun schon sehr lange, und sagen, ohne Sport geht es nicht und ohne Sportvereine geht es in einer Kommune nicht“, so Andreas Bluhm, Präsident des Landessportbundes, auf der Festveranstaltung. Er würdigte ebenfalls das Engagement aller Beteiligten und gratulierte herzlich. Er sei sehr gerne nach Mirow gekommen, weiß er doch, „hier ziehen Verein, Kommune und Bürgermeister an einem Strang“.

Michael Kullack in der Festschrift: „100 Jahre Mirower Ruderverein – das ist sicher ein Grund für einen Verein, stolz auf seine Geschichte zu sein. Das sind – mit einigen Jahren Unterbrechung – 100 Jahre Vereinsleben, sportliche Erlebnisse, Freundschaften und Spaß. Gleichzeitig ist es aber auch ein Anlass, den Gründungsmitgliedern des Jahres 1925 sowie denjenigen Mitgliedern, die 1956 den Verein wiederbelebt haben, zu danken. Sie haben es erst möglich gemacht, dass unser Verein heute noch bestehen kann.
Vielen Dank auch allen ehemaligen und heutigen Mitgliedern für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit.

Ein besonderer Dank gilt den vielen Unterstützern des Rudervereins Blau-Weiß Mirow e. V., sei es für finanzielle Zuwendung, handwerkliche Unterstützungen oder unbürokratische Hilfe seitens der Verwaltung. Viele von ihnen werden auf den kommenden Seiten namentlich genannt, aber auch allen anderen sind wir zu Dank verpflichtet!“ Im Namen des Rudervereins Blau-Weiß Mirow wünscht Michael Kullack eine spannende Lektüre.

Bürgermeister: Respekt und Freude

Auch Bürgermeister Tesch hat sich in der Festschrift geäußert: „Farben haben Kraft und diese Kraft der Farben ist bekannt. Mit der Farbe Blau verbinden Menschen die Weite des Himmels ebenso wie die Farbe von Seen und Flüssen. Weiß ist die vollkommenste Farbe. Sie ist die Summe aller Farben. Sie verkörpert damit alles. Dieses Bild Blau-Weiß ergibt sich, wenn man auf den Jubilar schaut. Ruderverein Blau-Weiß Mirow e.V.!

Hervorgegangen ist er aus dem 1925 gegründeten Mirower Segel- und Ruderverein – MSRV mit nunmehr einer hundertjährigen Geschichte. Viel haben die Mitglieder in diesen einhundert Jahren erlebt und geleistet. Die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden sind nicht zählbar. Die vielen wunderbaren Momente und Wanderfahrten kann den Mitgliedern keiner mehr nehmen. Die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer haben ebenso zum Erfolg des Vereins beigetragen.

Glaube, Hoffnung, Liebe und Glück

Mit großem Respekt und voll Freude schauen wir auf diesen lebendigen und erfolgreichen Ruderverein Blau-Weiß Mirow e.V.! Die Farbe Weiß verspricht immer wieder Licht und das Gute. Die Farbe Blau erinnert an die Ferne und die Unendlichkeit. Die Namensgebung der Neuzeit erfolgte 1989/90 in Anlehnung an das Vereinssymbol – das blaue Kleeblatt auf weißem Grund. Die Bedeutung des vierblättrigen Kleeblatts reicht weit zurück und variiert je nach Kultur und Glaubenssystem. Eine Bedeutungsgebung lautet: Glauben, Hoffnung, Liebe und Glück. In diesem Sinne gratulieren wir herzlich.“

Mit einem üppigen Kuchenbuffet, einem deftigen Grillangebot und einem wunderbaren Getränkestand verwöhnte der Ruderverein seine Gäste. Eine besondere Freude war es für Michael Kullack, den Männergesangsverein 1848 Mirow zum Geburtstagsständchen begrüßen zu dürfen. Das Ensemble steht unter Leitung von Tochter Laura (Kullack) Gust..

Michael Kullack (Vorstandsvorsitzender, Mitte) mit Steven Giermann (Kreissportbund), Andreas Franz (Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte), Henry Tesch, Karsten Schacher (Landesruderverband M/V), Andreas Bluhm und Thomas Müller (von links).
Die Ehrennadel des Kreissportbundes MSE in Silber erhalten „Für Ihre besonderen Leistungen bei der Entwicklung sowie der Aufrechterhaltung des Sports im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ Frank Thederan...
…und Mischa Barthel.