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In der Feldsteinscheune zu Cammin hat am gestrigen Sonntag ein informativer Nachmittag bezüglich der Windkraft-Potenzialflächen 45, 46 und 47 stattgefunden. Vorgestellt hat sich die Bürgerinitiative „Gegenwind um den Camminer See“, die zum Informations- und Meinungsaustausch geladen hatte. Kirsten Weber, Jörg Hiller, Anja Werner und Burghard Heller sind die Zugpferde der BI, weiter engagieren sich Regina Busse und Wolfgang Fischbach.

Ca. 50 Einwohner aus Burg Stargard, Cammin, Godenswege, Riepke, Warbende und Gramelow waren der Einladung zu der Versammlung gefolgt. Neben dem Aufzeigen der Argumente, warum es ein eindeutiges Nein zum Bau von Windkraftanlagen um den Camminer See geben muss, konnten interessierte Bürger und betroffene Anwohner mit Kommunalpolitikern wie Thilo Lorenz, Bürgermeister von Burg Stargard, der Stadtpräsidentin Katja Sievert und dem Fraktionsvorsitzenden der AfD, Andreas Rösler, ins Gespräch kommen. Es wurden Fragen beantwortet, aber auch hitzig debattiert. Ebenfalls war ein Ornithologe vor Ort.

„Die Dringlichkeit dieses Politikums ermöglicht bei solchen wichtigen Veranstaltungen den Austausch, das Gespräch und die Vernetzung“, schreibt mir Beatrix Dolny aus Warbende, Gemeindevertreterin der Gemeinde Möllenbeck. Sie bedankt sich vor allem bei den Aktivisten der Bürgerinitative „Gegenwind um den Camminer See“. „Nur so gelingt es uns doch als Gemeinschaft, wieder eine Mündigkeit zu erlangen und eine Gewissheit, dass sich die Arbeit und das Engagement all dieser Menschen lohnt. Ich sage an dieser Stelle danke. Danke, dass ihr für uns in Gremien sitzt, dass ihr Widersprüche formuliert, dass abendfüllende Vorträge ausgearbeitet werden um zu informieren, euch dagegenstellt und vor allem für eure Werte einsteht. Wir brauchen genau diese Initiativen.“

Wer sich einbringen möchte oder auch Fragen hat, kann sich unter der Website https://gegenwind-camminersee.jimdofree.com/ informieren.