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Am gestrigen Dienstag gegen 17.30 Uhr teilten mehrere Zeugen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine körperliche Auseinandersetzung im Reitbahnweg in Neubrandenburg mit. Nach Angaben der Zeugen soll dabei auch ein Messer eingesetzt und eine Person verletzt worden sein. Daraufhin erfolgte der Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen und die Alarmierung der Rettungskräfte. Am Einsatzort konnten mehrere Zeugen und der Geschädigte, ein 41-jähriger tunesischer Staatsangehöriger angetroffen werden. Dieser wies eine Schnittverletzung am Oberarm auf und wurde durch den Rettungsdienst in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand geriet der Geschädigte mit dem Tatverdächten in einen verbalen Streit, in deren Folge der Tatverdächtige den Geschädigten vermutlich mittels Messer am Oberarm leicht verletzte. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige vom Tatort. Nach Ermittlungen am Tatort und Befragung von Zeugen richtet sich der Tatverdacht gegen einen 27-jährigen syrischen Staatsangehörigen, welcher im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen bis dato jedoch nicht gestellt werden konnte. Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.