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2. Bundesliga Nord, Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, TuB Bocholt, Volleyball

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord mussten die Volleyballer des PSV Neustrelitz am Abend eine deftige Niederlage hinnehmen. Beim westfälischen TuB Bocholt hieß es am Ende der Partie 0:3 (19:25, 18:25, 21:25) aus Sicht der Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern.
So schlecht haben wir gar nicht gespielt, aber irgendwie sind wir nie richtig in Schwung gekommen“, sagte mir PSV-Außenangreifer Jesco Genzmer nach der Begegnung. „Immer wieder haben wir blöde Fehler gemacht, die uns letztlich die Sätze gekostet haben. Spielerisch hätten wir mithalten können, aber mental stimmt es bei uns nicht. Wir schaffen es einfach nicht, unser Ding durchzuziehen. Eine bittere Niederlage, die hat richtig weh getan. Jetzt fahren wir erst einmal nach Hause, und im nächsten Jahr wird neu angegriffen“, so mein Blogpartner.
PSV-Volleyballchef Patrick Scholz: „Wir waren in allen Belangen unterlegen und haben verdient verloren. Das krankheitsbedingte Fehlen von Paul Sprung und auch der arbeitsbedingte Ausfall von Tom Orzelski heute können nicht der Grund sein. Zu viele Fehler in der Aufgabe, zu wenig Druck im Angriff, ich hatte gehofft, dass wir auf den Heimsieg vom vergangenen Wochenende aufbauen können.“
Zur Halbzeitbilanz merkte Patrick Scholz an, dass die Mannschaft mit sechs Siegen in elf Spielen und damit 18 Punkten und Tabellensechster noch im Soll liegt. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass diese Saison schwer wird. Alle sind eng beieinander. Wir müssen fleißig weiter Punkte sammeln, damit der Abstand nach unten nicht kleiner wird“, so Scholz. „Ich wünsche allen Spielern, dem Team hinter dem Team und allen unseren Anhängern jetzt erstmal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.“
Am 13. Januar geht es für die Neustrelitzer in eigener Halle weiter. Zu Gast ist der FC Schüttorf 09. Da sind drei Punkte für die Gastgeber Pflicht.