Schlagwörter

, , ,

Die beiden Neustrelitzer Teams auf dem Nürburgring.

Elf Radsportler des Bike-Teams Neustrelitz sind am Wochenende bei „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring in der Eifel an den Start gegangen und haben bei ihrer Premiere gleich ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. „Eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht. Wir sind noch immer total begeistert“, so Vereinsvorsitzender Thomas Reinke.

Die Sportfreunde begaben sich für 24 Stunden in einer Vierer- (Senioren II) und einer Achtermannschaft (Senioren III), bei der ein Kamerad kurzfristig nicht antreten konnte, abwechselnd auf die berühmte Autorenn-Piste, wobei jeweils eine Runde von 26 Kilometern Länge auf 566 Höhenmetern zu absolvieren war. Zwischen 48 und 51 Minuten waren die Fahrer in der „Hohen Acht“ bis zur Ablösung und zum zwischenzeitlichen erholsamen „Boxenstopp“ unterwegs. „Es ging immer hoch und runter, und ich habe zum ersten Mal bei einem Wettkampf auch Radsportler ihre Maschinen schieben sehen“, beschreibt Thomas Reinke die Strapazen. Insgesamt sieben Mal hatte er den Kurs zu bewältigen und in der Abfahrt eine Spitzengeschwindigkeit von 98,7 Kilometern pro Stunde erreicht. Besonders spektakulär seien die überbauten Kurven gewesen, die für zusätzlichen Schwung sorgten.

„Rad am Ring“ lasse sich auch deshalb nicht mit anderen Wettkämpfen vergleichen, da die Sportler auf speziellem Rennasphalt unterwegs seien, der für eine bessere Bodenhaftung sorge. „Trotzdem sind wir froh, dass wir alle sturzfrei geblieben sind. Immerhin ist die Piste in großen Abschnitten nachts nicht beleuchtet“, so mein Blogfreund. Und das „Bombenwetter“ habe natürlich auch eine positive Rolle gespielt.

In der Endabrechnung landeten das Septett aus Neustrelitz (Robert Reinke, Thomas Rademacher, Ronald Schumann, Anselm Uhlmann, Frank Wenzel, Ulf Zerbel und Andreas Metzler) in seiner schwächer besetzten Altersklasse auf Rang 2 und das Quartett (Thomas Reinke, Toni Stelzner, Bastian Schröder und Dirk Brandt) gegen eine Konkurrenz von 160 Teams bei den Senioren II auf dem fünften Platz. Im Gesamtklassement der 599 Teams konnte sich der Vierer über Rang 39 freuen. „Wir sind ja völlig unbeleckt angereist und hatten auch keine Möglichkeit, die Strecke groß auszuprobieren. Ein Riesenerfolg, den wir da alle gemeinsam erzielt haben“, fasst Thomas Reinke zusammen. „Das schreit förmlich nach Wiederholung im nächsten Jahr.“