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Die Neustrelitzer Offensivabteilung, hier Flodyn Baloki, hatte zuletzt gegen die routinierte Babelsberger Abwehr kein Rezept gefunden.

Sicherlich geht die TSG Neustrelitz bei ihrem Punktspiel am morgigen Mittwochabend gegen den Tabellenzweiten BFC Dynamo im heimischen Parkstadion als Außenseiter ins Rennen. „Wir wollen aber auch mal gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte punkten, und meine Meinung, dass in dieser Liga mit Ausnahme von Cottbus jeder jeden schlagen kann, ist ja bekannt“, so Cotrainer Robert Gerhardt beim Vorgespräch heute mit Strelitzius. „Da ist auch was Zählbares gegen den BFC drin.“ Immerhin haben die Berliner zuletzt gegen die Meuselwitzer 1:2 verloren, wenn auch mit zwei verschossenen Elfmetern. „Das wäre schon ein Zubrot, bevor wir gegen Fürstenwalde, Auerbach und Luckenwalde dann zum Siegen verdammt sind“, bekräftigte mein Blogpartner.

Beim Abschlusstraining am Nachmittag wird Coach Achim Hollerieth noch einmal die Fehler ansprechen, die letztlich zur jüngsten Heimniederlage gegen die Babelsberger beigetragen haben: Nicht konsequent in die Zweikämpfe gegangen, zu große Abstände in den Ketten, Umstellung von den kleineren Kunstplätzen auf Naturrasen noch nicht gelungen.

Wieder dabei sein wird Arbnor Dervishaj, der seine zehnte Gelbe abgebrummt hat. Auf das Urteil für den in Halberstadt rotgesperrten Lincoln Assinouko wartet die Mannschaft noch. Alle hoffen auf Milde, nachdem sogar sein Gegenspieler zu seinen Gunsten ausgesagt hatte (Strelitzius berichtete). Dennis Wissutschek, der gegen Babelsberg verletzt ausscheiden musste, wird morgen auch fehlen. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht, er wird heute erst einem Spezialisten vorgestellt. Anstoß ist um 19 Uhr, wir sehen uns im Stadion oder lesen uns anschließend im Blog.