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Förderung, Gigabit-Netzausbau, Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte

Vergangenen Dienstag überreichte der Bundesminister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing, in Berlin Vertretern der Kreisverwaltung vorläufige Förderbescheide für den flächendeckenden Glasfaserausbau an der Seenplatte in Höhe von rund 64 Millionen Euro. Diese stammen aus der sogenannten Gigabitförderung 2.0, für die im Jahr 2023 bundesweit rund 3,6 Milliarden Euro Fördergelder bereitgestellt wurden.
„Gigabit-Netze sind ein zentraler Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen, für das Wachstum und die Arbeitsplätze ganzer Regionen“, so Wissing bei der Übergabe der Förderbescheide an den Amtsleiter für Zentrale Dienste und Schulverwaltung, Dirk Rautmann.
„Das ist ein sehr guter Tag und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum flächendeckenden Ausbau in unserem Landkreis“, so Rautmann. Der Ausbau nach der bisherigen Bundesförderrichtlinie (Weiße-Flecken-Programm) komme gut voran: Seit 2018 werden in 20 Projektgebieten im Landkreis insgesamt mehr als 15.000 Kilometer Glasfasern verlegt, um gemäß der Förderrichtlinie zuverlässige Bandbreiten von einem Gigabit/s überall dort zu gewährleisten, wo die Netzanbieter derzeit Geschwindigkeiten von weniger als 30 Mbit/s anbieten (Aufgreifschwelle). Im ersten Projektgebiet (MSE 22_10 Stavenhagen Land) sei der Ausbau bereits abgeschlossen. In einem zweiten Projektgebiet (MSE 22_05 Woldegk) stehe der Projektabschluss unmittelbar bevor.
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