
Dieser Tage geriet mein Enkelchen beim Anblick von Federvieh auf der heimatlichen Dorfstraße in Verzückung. Gelegenheit für mich, Liedgut weiterzugeben, das ich selbst von meinen Altvorderen übernommen habe. Und so intonierte ich „Ich wollt, ich wär ein Huhn. Ich hätt‘ nicht viel zu tun. Ich legte täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei.“ Die Begeisterung des Familiennachwuchses ob meiner Darbietung hielt sich in Grenzen. Der Knabe schien eher zu denken, dass Opi jetzt endgültig einen an der Waffel hat. Oder ein Ei aufm Kopf, um mal im Bild zu bleiben.
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