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Bet Williams, Café Scheune, Konzert, Mecklenburgische Seenplatte, Wredenhagen

Ein bisschen war es gestern Abend wie nach langer Zeit nach Hause zurückkehren. Viele Jahre waren wir nicht mehr im Café Scheune Wredenhagen eingekehrt, ein Ort, mit dem wir eigentlich schöne Musik-Erinnerungen und gastronomische Impressionen verknüpfen. Vielleicht ist es der Tatsache geschuldet, dass mich seit der Geburtsstunde meines Blogs vor mehr als zehn Jahren täglich viele Kulturnachrichten erreichen, nur eben nicht aus Wredenhagen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Das könnte sich jetzt ändern. Chef Hansi Witt und seine Frau Lilli sollten nun auch mit dem Namen Strelitzius etwas anfangen können.
Es hat keine fünf Minuten gebraucht, da hatte uns das Café Scheune mit seinem Flair, seiner ganz besonderen Gastlichkeit wieder eingefangen. Für das Wiedersehen hatte übrigens Musikproduzent Axel Kühne von rosewood sound in Heiligengrabe gesorgt, der mich zu einem Konzert der amerikanischen Singer-Songwriterin Bet Williams in die Scheune eingeladen hatte. Bereits die Ankündigung (Strelitzius berichtete) las sich mehr als verheißungsvoll. Was dann aber live zu erleben war zwischen Folk, Rock, Pop und Blues, einfach nur großartig! Bet Williams traf mitten ins Herz, verzauberte mit ihrer Ausnahmestimme, ihren Geschichten, ihrer Virtuosität an der Gitarre, ihrem Charme und ihrer Bühnenpräsenz vom ersten Lied an. Natürlich ließen die begeisterten Besucher, von Bet Williams liebevoll zum „Chor Wredenhagen“ erhoben, die Künstlerin nicht ohne Zugabe ziehen.
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