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Wiedergewählt: Nadine Julitz und Johannes Arlt

Die SPD in der Mecklenburgischen Seenplatte setzt weiterhin auf ihre bewährte Doppelspitze: Auf dem Kreisparteitag am Samstag in Penzlin wurden die Landtagsabgeordnete Nadine Julitz aus Waren (Müritz) und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt aus Neustrelitz mit 93,8 Prozent der abgegebenen Stimmen als gemeinsame Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes wiedergewählt. Rund 50 Delegierte aus den neun Ortsvereinen Neubrandenburg, Neustrelitz, Waren, Demmin, Röbel, Malchow, Tollense-Peene-Region, Penzlin, Feldberger Seenlandschaft und Stargard waren zum Kreisparteitag zusammengekommen.

Nadine Julitz steht seit neun Jahren an der Spitze des SPD-Kreisverbandes. Seit 2022 teilt sie sich den Vorsitz mit Johannes Arlt, der die Mecklenburgische Seenplatte von 2021 bis 2025 als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter in Berlin vertrat. Mit ihrer Wiederwahl setzen die Sozialdemokraten auf Kontinuität in der Führung ihres Kreisverbandes.

Auch die stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt. Dem neuen Kreisvorstand gehören in dieser Funktion die künftige Neubrandenburger Landtagsabgeordnete Vanessa Freund, die Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion Katrin Sonnenberg aus Neustrelitz, der Bürgermeister von Galenbeck Thomas Herrholz sowie der Sozialdezernent des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte Michael Löffler aus Waren (Müritz) an. Ingrid Tobias (Neustrelitz) fungiert erneut als Schatzmeisterin. Als Beisitzer komplettieren David Krüger (Demmin), Dominick Villwock (Neustrelitz), Michael Drews (Penzlin), Felicitas von Mutius (Neubrandenburg) und Stefan Thierau (Feldberg) den Vorstand.

Positive Entwicklung bei den Mitgliederzahlen

Mit Zuversicht blickt der SPD-Kreisverband auf seine Mitgliederentwicklung. Die Sozialdemokraten verzeichnen in der Mecklenburgischen Seenplatte neue Eintritte. Dazu tragen nach Einschätzung des Kreisverbandes insbesondere die aktiven Jusos bei, die sich mit eigenen Ideen und Veranstaltungen in die Parteiarbeit einbringen. Auch der Landtagswahlkampf im September hat Menschen dazu bewegt, Mitglied der SPD zu werden und sich künftig politisch zu engagieren.

Für den wiedergewählten Kreisvorstand ist diese Entwicklung ein ermutigendes Signal. Neben der politischen Arbeit im Kreistag, in den Städten und Gemeinden sowie auf Landesebene soll deshalb auch die Stärkung der Ortsvereine und die Einbindung neuer Mitglieder ein Schwerpunkt der kommenden Amtszeit sein.