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Die Halbzeit ist vorbei – und die Bilanz des Jahresprogramms „h300 – Heinrich in Rheinsberg“ beeindruckt: Mehr als 60 Akteur:innen beteiligen sich am Programm und geben ihre ganz eigenen Perspektiven auf Prinz Heinrich von Preußen und seine Zeit weiter.
Ausstellungen, Workshops und Lesungen über Wissensreihen, Theater und Oper, Feste, Künstler:innengespräche, Wandelbanketts und Wandelkonzerte bieten eine außergewöhnliche Vielfalt. Der partizipative und genreübergreifende Ansatz ermöglicht eine lebendige, vielschichtige Auseinandersetzung mit Prinz Heinrichs Wirken und Erbe in der Region. Dabei entstehen nicht nur Wissen und Austausch, sondern auch Identifikation und vor allem Freude an gemeinsamer Kultur.
Das Jahresprogramm versteht Kultur dabei nicht allein als Abfolge einzelner Veranstaltungen, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung. Dana Kresse, Projektleiterin h300 und Schlossleiterin Schloss Rheinsberg, betont: „Die Zusammenarbeit stärkt die kulturelle Gemeinschaft, eröffnet neue Perspektiven und schafft Räume, in denen Verschiedenheit verhandelt und akzeptiert wird – ein wichtiger Beitrag zu einem demokratischen Miteinander. Besonders erfreulich: Aus den gemeinsamen Aktivitäten entstehen bereits neue Gemeinschaften. Diese nachhaltige Vernetzung war ein Ziel des Programms.“
Die Zahlen von Januar bis August: 11 Ausstellungen, fast 40 Events und Aktionen, knapp 20 Lesungen und Vorträge, mehr als 30 Themen in Führungsformaten, 15 Workshops und Kreativformate, über 20 verschiedene Musikveranstaltungen und rund 150 verschiedene Perspektiven auf den Prinzen Heinrich und seine Zeit.
Prinz Heinrich von Preußen verbrachte fast 50 Jahre, von 1752 bis zu seinem Tod 1802, in Rheinsberg. Sein 300. Geburtstag bietet den Anlass, gemeinsam zu feiern. Bis zum 31. Dezember 2026 gestalten rund 60 Partner:innen, darunter Künstler:innen, Vereine, Institutionen und Kommunen, ein starkes Programm mit dem Titel „h300“.
Das komplette Programm im Jubiläumsjahr:
300jahreheinrich.de/programm