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Jaspar Libuda. Foto: Stefan Anker

Mit einem besonderen Konzert lässt der Grüneberg-Orgelsommer am Sonntag, dem 9. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz kurz vergessen, dass die namensgebende Orgel restaurierungsbedingt schweigt. Die Musik des Berliner Komponisten, Kontrabassisten und Multiinstrumentalisten Jaspar Libuda befindet sich an der Schnittstelle von NEOKLASSIK, FILMMUSIK und SOUNDSCAPES mit Einflüssen aus GREGORIANIK, FRÜHER MEHRSTIMMIGKEIT, MINIMAL MUSIC, IMPROVISATION und ELEKTRONISCHER MUSIK. Sein aktuelles Album DAS BUCH DER TRÄUME erscheint bei CINEMATIC BASS MUSIC.

Jaspar Libudas Kompositionen sind klassische Klanglandschaften, musikalische Geschichten ohne Worte, eine Liebeserklärung an die Melodie und die tiefen Gefühle, die sie hervorzurufen vermag. Eine Verbindung von virtuoser Kontrabasskunst und elektroakustischer Musik. Unter Verwendung eines speziell für ihn gebauten fünfsaitigen Kontrabasses mit hoher C-Saite, Live-Elektronik und Loopstation erschafft Jaspar Libuda vor den Ohren seines Publikums ein ganzes Ensemble. Schichtet Flächen und Rhythmen übereinander. Verwebt Melodien und Stille zu einer dichten Klangwelt, Gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust.

Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Ein Grenzgang zwischen zwischen Klassik, Jazz, Rock, Pop und Minimal Music. Mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion, Gitarre und Oud erinnern. In den Kompositionen seines neuen und dritten Soloalbums Das Buch der Träume bringt Jaspar Libuda seine Liebe zu Minimal Music und gregorianischem Choral gleichermaßen zum Ausdruck. Er erschafft Räume, in denen die Zeit sich aus dem Bruchteil eines Momentes in ein Universum klanglicher Möglichkeiten auszudehnen scheint.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.