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Viele Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung und guter Nachbarschaft. Der Vortrag am morgigen Donnerstag, 19. März, um 17 Uhr, unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ im Rahmen der Seniorenhochschule Neubrandenburg (Hörsaal 2, Haus I) stellt gemeinschaftliche Wohnformen als interessante Alternative vor, mit einem Schwerpunkt auf klassischen gemeinschaftlichen Wohnprojekten.

Diese werden meist von Gruppen initiiert und bieten individuelle Wohnungen sowie Gemeinschaftsräume – zur Miete, im Eigentum oder als Genossenschaft. Sie ermöglichen Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung im Alltag und stabile soziale Netzwerke und schaffen häufig auch einen Mehrwert für Stadtquartiere oder Dörfer. Vorgestellt werden Beispiele sowie Kooperationen mit weiteren Akteuren, etwa für Pflege, Beratung oder Nachbarschaftshilfe. Themen sind außerdem der Umbau und die Umnutzung bestehender Gebäude, die ersten Schritte hin zu einem Wohnprojekt sowie die Möglichkeiten kommunaler Unterstützung.

Referentin in der Hochschule ist Andrea Beerli, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. Bundesvereinigung, NIEDERSACHSENBÜRO Neues Wohnen im Alter. Die Moderation obliegt Dipl.-Ing. Johann Kaether, Hochschule Neubrandenburg. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten sowie an Kommunen, Verwaltung und lokale Organisationen. Eine Veranstaltung der Hochschule Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt Neubrandenburg. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.