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Demonstration von Land-schafft-Verbindung kurz nach der Gründung 2019 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Wikipedia/C. Suthorn

Am 8. Januar wird Land-schafft-Verbindung bundesweit mit Aktionen an Autobahnauffahrten auf die dramatische Lage der Landwirtschaft aufmerksam machen. „Dieser Schritt fällt uns nicht leicht“, heißt es in einer Presseerklärung. „Doch wir sehen uns dazu gezwungen, weil die Existenz der europäischen – und insbesondere der deutschen – Landwirtschaft auf dem Spiel steht und politische Entscheidungen drohen, diesen Strukturbruch weiter zu beschleunigen.“

Die Landwirtschaft stecke in einer historischen Preisverfallskrise. Lebensmittel würden zu Dumpingpreisen verkauft, während Erzeugerpreise vielfach nicht mehr kostendeckend seien. Gleichzeitig stiegen die Produktionskosten rasant: Energie, Dünger, Maschinen, Löhne sowie Umwelt- und Klimaschutzauflagen. In dieser ohnehin existenzbedrohenden Situation drohten mit dem Mercosur-Abkommen und weiteren Belastungen zusätzliche Risiken, die viele Betriebe nicht mehr tragen könnten.

Die ausführliche Erklärung im Anhang: