Schlagwörter

, , , , ,

Heute wurde der Genehmigungsbescheid für den Bau des Offshore-Windparks „Gennaker“ an die Firma Skyborn in Rostock übergeben. „Es handelt sich um den größten Windpark im Gebiet des Küstenmeeres der Deutschen Ostsee innerhalb der Grenzen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, sowohl was die Anzahl der Anlagen als auch was die Leistung des Windparks betrifft. Die 63 Anlagen tragen erheblich zum Ausbau erneuerbarer Energien, zur Energiewende und zur regionalen Wertschöpfung bei.

Nach Fertigstellung wird der Offshore Windpark Gennaker jährlich grüne Energie von fast vier Terrawattstunden, das sind vier Milliarden Kilowattstunden, zum deutschen Energiemix aus erneuerbaren Energien beitragen. Damit können jedes Jahr etwa eine Million Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. Mit dieser Leistung können etwa durchschnittlich ein bis zwei moderne Kohlekraftwerke oder ein Atomkraftwerk ersetzt werden“, so Klimaschutz-und Umweltminister Dr. Till Backhaus, der terminbedingt nicht persönlich vor Ort sein konnte und von Luise Müller, Abteilungsleiterin im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (StALU VP) vertreten wurde.

Der Skyborn Offshore Windpark „Gennaker“ befindet sich etwa 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Am 16. Dezember hat das StALU VP die Gesamtgenehmigung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erteilt. Sie erlaubt den Bau und Betrieb von 63 Windenergieanlagen der neuesten 15-MW-Klasse von Siemens-Gamesa. Zudem erhöht sich die installierte Leistung des Vorhabens (inkl. Power Boost) von 927,0 MW auf nun 976,5 MW – ohne dass sich die vom Offshore Windpark beanspruchte Fläche erhöht hat. Der neue Windpark umschließt den mit Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigten und in Betrieb befindlichen Offshore Windpark „Baltic 1“ mit 21 Anlagen.

Die neuen Windenergieanlagen des Typs SG DD-236++ haben eine Nabenhöhe von max. 143 Meter, einen Rotordurchmesser von 236 Meter und eine Gesamthöhe von max. 261 Meter. Der Baubeginn ist für Mitte 2027 geplant und die Inbetriebnahme für Ende 2028.