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Feldberger Seenlandschaft, Hechtsee, Leser, Mecklenburg-Strelitz, Sprockfitz, Wasserstände

Die Wasserstände hierzulande sorgen offensichtlich nach wie vor (Strelitzius berichtete) für Besorgnis. Mein Leser Michael Klein hat darauf hingewiesen, dass die gesamte Region Mecklenburg-Strelitz einem „Wasserstress“ unterliege. Vielerorts könne er einen Rückgang der Wasserstände beobachten.
„Besonders deutlich ist es in der Feldberger Seenlandschaft“, so Michael Klein. „Der Hechtsee gegenüber dem Sprockfitz ist nur noch eine größere Pfütze. Und das Wasser im Sprockfitz (siehe Bild) ging mal bis an die Baumreihe. Uns fehlt der Winter mit viel Schnee.“
Anlässlich der heute stattfindenden Fachtagung Wasser und Abwasser in Mecklenburg-Vorpommern der BDEW/DVGW-Landesgruppe Nord im Parkhotel Klüschenberg in Plau am See, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Klimaschutz- und Umweltminister Dr. Till Backhaus, dass Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich über ein gutes und stabiles Wasserdargebot verfüge. Täglich würden rund 270.000 bis 310.000 Kubikmeter Rohwasser entnommen, davon mehr als 85 Prozent aus Grundwasser. „Das klingt nach einem beruhigend großen Spielraum – aber wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Trockenperioden nehmen zu, die Grundwasserneubildung stagniert mancherorts. Deshalb müssen wir mit diesem Schatz sehr sorgsam umgehen“, sagte der Minister.