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Galerie der Alleen, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Striller, Tag der Alleen, Wustrow
Egbert und Stefanie Striller von der Galerie der Alleen in Wustrow laden in diesem Herbst noch zu zwei letzten Veranstaltungen ein. Nach 50 Jahren öffentlicher Tätigkeit, davon zehn in Wustrow, will das Paar altershalber die Initiative jüngeren Generationen anvertrauen, wie mir die Strillers mitgeteilt haben. „Ein reger Zuspruch und viele Besucher mögen die Nachfolger ermutigen, sich der Gestaltung unseres Lebensalltags zu widmen. Denn unsere Welt ist nicht so oder so, sondern das, was wir aus ihr machen.“
Gute Nachricht für die Region: Die Eheleute wollen, wenn auch in kleinerem Rahmen, die Galerie der Alleen als Einrichtung zur ästhetischen Bildung und Landeskultur einschließlich des dazugehörigen Landschaftsgartens am Plätlinsee weiterhin zu einem entspannten Aufenthalt ganzjährig auf Voranmeldung öffnen, Besucher führen und ihnen vortragen,
Zunächst öffnet zum Tag der Allee am kommenden Sonntag, 19. Oktober, die Galerie in Wustrow, Dorfstraße 42, mit Zeichnungen und Gemälden von Egbert Striller zur Gestaltbiologie, Ökologie und Landeskultur von 13.30 bis 15 Uhr. Die Kirche, ganze drei Minuten Fußweg entfernt, ist ab 15.15 Uhr offen. Dort zeigt Stefanie Striller in der Fotoausstellung UNGEMÄHT (Strelitzius berichtete) den Straßenrand als Lebensraum. Um 16 Uhr beginnt die Veranstaltung IM KLANG DER ALLEEN mit dem Ensemble FLAUTANDO.
Hoffnung und eine große Chance
Flankierend berichten Entscheidungsträger unter dem Motto „DAS ALLEENTOR – Lebenslandschaft gestalten“ zur Entwicklung rund um die B 122 zwischen Wesenberg und Wustrow. „Die Kleinseenplatte darf aufatmen! Die Bürgermeister kooperieren, die geplante Schnelltrasse ist vom Tisch, die Identifikation schaffende Allee bleibt und kann in das Landesentwicklungsprogramm kommen“, so der Vorabkommentar der Einlader. „Die Deutsche Alleenstraße hat es geschafft!“
Es bestehe Hoffnung auf den rund 70 Quadratkilometern zwischen dem westlichen und dem östlichen Alleenbogen, auch für die längst überfällige Reintegration von Fußgängern und Radfahrern. „Erde als Heimat entdecken, achtsam und dankbar pflegen und in Raum und Zeit gestalten, das ist eine große Chance.“
Ein anschließender Imbiss ist vorbereitet. Am 2. November um 16 Uhr dann in der Wustrower Kirche an der Deutschen Alleenstraße die abschließende Veranstaltung „Allerseelen – Friedenswege“. Mehr dazu beizeiten hier im Blog.
