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2. Bundesliga Nord, Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, TuS Mondorf, Volleyball, Vorbericht

Am morgigen Samstagabend steht den Volleyballern des PSV Neustrelitz ein echter Härtetest bevor. In der heimischen Strelitzhalle trifft die Mannschaft von Trainer Fabio Bartolone auf den dreimaligen Meister und Topfavoriten TuS Mondorf. Nach dem erfolgreichen Heimauftakt am vergangenen Wochenende gegen die Bocholter wollen die Residenzstädter nun auch gegen einen der stärksten Gegner der Liga bestehen.
„Die nächsten beiden Partien, am 27. September empfangen wir den FC Schüttorf, sind echte Gradmesser für uns gegen mögliche Titelfavoriten“, betont Bartolone im Vorfeld. Seine Mannschaft habe in den vergangenen Wochen konzentriert gearbeitet und sei hochmotiviert, sich auf diesem Niveau zu beweisen. „Ich sehe das Spiel als Wegweiser, welches aufzeigt, wo wir aktuell stehen, insbesondere nach dem wichtigen Heimsieg gegen Bocholt.“
Mehr als sieben Stunden Anfahrt
Die Mondorfer reisen mit breiter Brust an die Mecklenburgische Seenplatte. Am vergangenen Spieltag feierte der TuS einen souveränen 3:0 Erfolg gegen die MLK Volleys Köln und meldete damit seine Titelambitionen an. Doch die Gäste haben den längsten Auswärtstrip der Saison vor sich: Mehr als sieben Stunden Anfahrt im Bus dürften auch bei einem Topteam Spuren hinterlassen. Eine Belastung, die möglicherweise nicht ohne Folgen bleibt. PSV-Libero Jacob Genzmer weiß aus seiner langjährigen Zweitliga-Erfahrung, wie sehr solche Belastungen Einfluss haben können: „Nach einer so langen Fahrt fehlt es gerade zu Beginn an Frische und Dynamik auf dem Feld. Das ist etwas, was uns in die Karten spielen kann.“
Nicht minder wichtig dürfte die Atmosphäre in der Strelitzhalle werden. Die Heimstätte des PSV ist für ihre leidenschaftliche Kulisse bekannt. „Eine volle Halle beeindruckt viele Teams zunächst enorm, das kann für uns ein entscheidender Faktor sein“, sagt Teammanager Marc Lessing. Die Fans dürfen sich auf einen stimmungsvollen Volleyballabend mit hochklassigem Sport freuen. Anpfiff ist um 19 Uhr. Strelitzius berichtet kurz vom Ausgang des Spiels, der ausführliche Bericht von der Begegnung folgt durch meinen Korrespondenten Jesco Genzmer, Außenangreifer beim PSV.