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Anneliese, Leser meiner Kochrezepte kennen meine diesjährige Zucchini-Pflanze bereits mit Namen, hat kurz vor Toresschluss noch einmal gejungt. Oder, wie das heißt in der Botanik. Jedenfalls hat sie mir kurz vor Toresschluss noch einen Pfundskerl von Zucchino geschenkt, um mal auf dessen Gewicht anzuspielen. Während wir am heutigen Sonntag bei einer Ausfahrt bereits mehrfach vor verschlossenen Lokalen und Restaurants standen, ich will ja hier keine Adressen nennen, haben wir auswärts nur schnell den schlimmsten Durst gestillt und uns auf heimische Ressourcen besonnen. 45 Minuten am Herd, und die offenbar bereits winterpausierenden Gastronomen können dich mal.

Zunächst habe ich 300 Gramm kurze Nudeln (Penne) in Salzwasser nebst einem Schuss Olivenöl gegart und abgegossen, Unterdessen habe ich zwei Zwiebeln und sechs Knobizehen klein gehackt, außerdem den Zucchino und 500 Gramm Champignons in Scheiben geschnitten. In einer hochbordigen Pfanne habe ich dann Zwiebeln und Knoblauch sowie 250 Gramm Rohschinkenwürfel in zwei Esslöffeln Olivenöl angebraten. Dem folgten Pilze und Gemüse, alles kräftig befeuert.

Nach ein paar Minuten habe ich eine kleine Dose gestückelte Tomaten in die Pfanne entleert, alles gut durchgerührt, mit Limettenpfeffer und frischem Oregano kräftig gewürzt und fünf Minuten kochen lassen, während sich die Tomatensauce eindickt. Finale: Die Nudeln dazugegeben, gewürfelten Feta untergemischt und das Gericht mit geriebenem Käse überstreut. Deckel auf die Pfanne, Hitze auf niedrig und gelassen zusehen, wie der Käse schmilzt. Zeit für einen Schluck Bier, den Rest zum Essen.

Auftischen, mit Basilikum-Blättchen und Röllchen von Knoblauchraut garnieren, ein paar Spritzer Worcestersauce dazugeben, der Wahnsinn schlechthin. Ihr werdet es zu loben wissen!