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Ausstellung, Baasch-Teichmann, Fotgrafie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Schmitt's Kultur- und Literatursommer, Unteres Schloss

Im Rahmen von Schmitt’s Kultur- und Literatursommer ist am Freitagabend im Unteren Schloss eine weitere Ausstellung eröffnet worden. Die Fotografin Dörte Baasch-Teichmann aus Elmshorn, Jahrgang 1968, in der DDR aufgewachsen, zeigt unter dem weitgefassten Begriff „Häuser“ frühe analoge Arbeiten aus den 90-er Jahren. Sie sind in der Nachwendezeit des Übergangs überwiegend in Leipzig entstanden.
„Zunächst fotografierte ich tatsächlich Häuser. Durch ihren Umriss stellte sich die Frage, was sie beherbergen, behausen, schützen. Im weiteren Verlauf erweiterte ich die Arbeitsweise, bezog Menschen und Landschaften mit ein, doch immer mit dem Thema: Was verbirgt sich hinter der äußeren Form, was zeigt sich und bedeutet es. Das Wort Haus steht also als Metapher für etwas behausen im Allgemeinen“. so die studierte Kunstfotografin bei der gut besuchten Vernissage. Sie habe als Ruderin auch einen engen Bezug zur Mecklenburgischen Seenplatte und sei über ihren Freizeitsport auf das Untere Schloss in Mirow gestoßen.
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung gab es noch entspannendes Sommerkino im Unteren Schloss. Zwei weitere Vorstellungen folgen. Die Ausstellungen im Unteren Schloss können montags bis mittwochs von 13 bis 17 Uhr angeschaut werden. Der Eingang erfolgt über die „Alte Feuerwehr“, das neue Bürgerbegegnungszentrum, in dem momentan die bedeutende Ausstellung zum Schaffen von Lea Grundig zu sehen ist.

