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Ferienpark am Zühlensee, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Stadtvertretung, Strandbad Weißer See, Wesenberg

Nach dem Neubau des Gebäudes und der Steganlage will Wesenberg nun auch das im Strandbad Weißer See verschönern. Die Stadtvertretung hat dem Vorhaben einhellig zugestimmt. Gegenstand sind die Neuanlage der Einfriedungen, der Zuwegung zum Gebäude sowie zur Steganlage, Behindertenparkplätze mit barrierefreiem Zugang zum Strand, die Neugestaltung der Spielflächen für Volley- und Fußball sowie die Erweiterung des Spielplatzes.
Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf aktuell ca. 346.000 Euro, wie mir Bürgermeister Steffen Rißmann erläuterte. Die Kostenschätzung der Vorplanung belief sich noch auf ca. 213.000 Euro. Ein erheblicher Teil der Mehrkosten soll durch eine Nachsteuerung beim LEADER-Antrag abgefangen werden. Der Eigenanteil der Kommune würde sich nach einer positiven Bescheidung des Fördermittelantrags auf ca. 81.000 Euro belaufen.
B-Plan „Holzindustrie – Am Zühlensee“ geändert
Im vergangenen Jahr hat die Stadt Wesenberg die Fläche zwischen Woblitzsee und Zühlensee an einen Investor veräußert. Die bisherige Variante des B Plans sah eine Nutzung der Grundstücke am Woblizsee mit maritimen Gewerbe vor. Aus aktuellen naturschutzrechlichen Gründen lässt sich diese Nutzung nicht mehr umsetzen. Daher verfolgt der jetzige Investor eine Nutzung ausschließlich als Ferienhaussiedlung (siehe unten). Demzufolge war es notwendig, den vorhandenen B-Plan zu ändern. Die Stadtvertretung Wesenberg billigte das Abwägungsergebnis und die daraus resultierenden Änderungen im Entwurf und beschloss die Auslegung, die mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt zu machen ist. Nach Rechtskraft der Änderung ist dann Baurecht für das gesamte Areal vorhanden.
Jahresabschlüsse gebilligt
Die Prüfung der Jahresabschlüsse 2022 und 2023 der Stadt Wesenberg hat zu keinen wesentlichen Beanstandungen geführt. Auf dieser Grundlage wurden die Abschlüsse einstimmig gebilligt und dem Bürgermeister wurde die Entlastung erteilt. Die vorsichtige kaufmännische Planung der Einnahmen und Ausgaben hat sich ausgezahlt. Die prognostizierten Jahresfehlbeträge waren in der realen Abrechnung merklich positiver für die Stadt ausgefallen.
