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Derzeit geht die Residenzstadt Neustrelitz tatsächlich von einem Leitungswasserschaden in der Strelitzhalle aus (Strelitzius berichtete). Seit vergangenem Samstag wurden in mehreren Terminen und mit mehreren Unternehmen Untersuchungen angestellt und die Leckstelle bzw. die betreffende Leitung soweit lokalisiert und natürlich abgestellt. Darüber hinaus hat die Stadt versucht, den Schaden so weit möglich einzugrenzen, heißt es in einer Mitteilung von Bürgermeister Andreas Grund.

Am Dienstag, den 15. April, war bereits der von der Versicherung beauftragte Gutachter vor Ort. Stand jetzt wird von einem Versicherungsfall auf Grund eines Leitungswasserschadens ausgegangen, so dass alle weiteren Untersuchungen und Maßnahmen in der Hand des Versicherers liegen. Gegenwärtig sind in der Halle ein Behinderten-WC und der Fitnessraum gesperrt. Vorerst kann in Abstimmung mit der Versicherung die Halle weiter genutzt werden.

In der kommenden Woche erfolgen, durch Veranlassung der Versicherung, weitere Untersuchungen. Auch werden dann Festlegungen für die kommenden Maßnahmen getroffen. „Da aber Fußbodenbereiche durchfeuchtet sind, bleibt abzuwarten, ob und wann Arbeiten für eine Trocknung, die vermutlich mit einer Schließung einhergehen, erfolgen können“, heißt es weiter aus dem Rathaus. Auch müsse die Leckstelle abschließend gefunden, begutachtet sowie beseitigt werden. Hierzu wurden ebenso durch die Versicherung Arbeiten in der kommenden Woche veranlasst.

Ebenfalls wird nach Ostern ein Labor feststellen, ob es eine Belastung der Luft und dann doch mögliche Nutzungseinschränkungen geben könnte. „Derartige Entscheidungen liegen derzeit auch nicht in der Hand der Residenzstadt Neustrelitz, sondern beim Gutachter unserer Versicherung“, so der Bürgermeister. „Hier muss systematisch vorgegangen werden. Sobald nähere Informationen vorliegen, werden alle Nutzerinnen und Nutzer informiert. Wir bitten um Verständnis.“