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Die Bundesliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz mussten ihre fünfte Niederlage in Serie hinnehmen. Gegen den neuen Tabellenzweiten TuB Bocholt unterlagen die Neustrelitzer vor heimischem Publikum gestern Abend in der Halle der Bundespolizei mit 1:3. Trotz eines starken Starts und des Gewinns des ersten Satzes fehlte es dem Team von Trainer Stefan Meingast an Konstanz, um dem Gegner über die gesamte Spielzeit Paroli bieten zu können, wie mir mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer bei den Neustrelitzern, berichtet.

Der PSV begann die Partie vielversprechend und entschied den ersten Satz dank eines starken Schlussspurts mit 25:23 für sich. Allerdings fehlt der Mannschaft aktuell die Stabilität. Das Neustrelitzer Team konnte in den folgenden Sätzen nicht mehr an die Leistung aus Durchgang eins anknüpfen. Besonders im zweiten und dritten Satz gerieten die Neustrelitzer früh in Rückstand. Sie konnten diesen jeweils nicht mehr aufholen und mussten die Sätze deutlich abgeben.

Im vierten Satz hielt der PSV bis zum 15:15 noch gut mit, konnte jedoch den Aufschlagsdruck nicht mehr aufrechterhalten und ließ den Gegner erneut davonziehen. Bocholt nutzte den ersten Matchball und entschied die Partie endgültig für sich.

Für den PSV bedeutet die Niederlage nicht nur die Fortsetzung der aktuellen Krise, sondern auch die dritte Heimspielpleite der laufenden Saison. Kapitän Paul Sprung hob die Schwäche hervor: „Wenn wir nicht direkt dranbleiben, brechen wir ein, wie in den letzten drei Sätzen.“

Mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen rutscht der PSV auf den 10. Tabellenplatz ab und steckt damit mitten im Abstiegskampf. Am kommenden Wochenende geht es nach Kiel zum Kellerduell. Eine ganz wichtige Partie für den PSV.