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Die Mittelblocker Paul Sprung, Daniel Zastrau und Jannik Bühler. Foto: Jule Züge

Der PSV Neustrelitz empfängt am morgigen Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle der Bundespolizei an der Woldegker Chausee in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord den Aufsteiger Sportfreunde Aligse. Ein Heimsieg gegen die Niedersachsen wäre ein wichtiger Schritt in Richtung obere Tabellenplätze.
Gut zwei Wochen liegt das letzte Spiel der PSV-Volleyballer zurück. In Münster musste das ersatzgeschwächte Team eine knappe Niederlage gegen die Volleys Münster hinnehmen.

„Anscheinend liegt uns der Tie-Break noch nicht und es fällt uns schwer, die nötige Konzentration konstant auf das Feld zu bringen,“ resümierte Außenangreifer Jesco Genzmer nach der Partie. Auch gegen Mondorf zeigte sich ein ähnliches Szenario im fünften Satz. Während der Tie-Break in Essen noch für den PSV entschieden werden konnte, fehlte am Ende gegen Münster das letzte Quäntchen Glück. Trotz fehlender Spieler trat das Team geschlossen und kämpferisch auf – ein Zeichen der hohen Moral und Entschlossenheit, die auch für das kommende Heimspiel wichtig sein wird.

Die Köpfe sind frei, und die nächste Herausforderung wartet auf den PSV Neustrelitz. Der Aufsteiger aus Niedersachsen steht nach vier Partien mit zwei Punkten knapp vor den Neustrelitzern, hat allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Siege gegen Kiel und das Volleyballinternat Frankfurt stehen bei den Niedersachsen zu Buche, während sie gegen Warnemünde und Schüttorf Niederlagen hinnehmen mussten.

Hohes Niveau konstant abrufen

„Auch wenn wir als Favoriten ins Spiel gehen, dürfen wir Aligse keinesfalls unterschätzen,“ betont Kapitän Paul Sprung. „Die Gegner haben schon gezeigt, dass sie mit erfahrenen Teams wie Kiel mithalten können. Unsere Aufgabe wird es sein, das hohe Niveau, das wir bereits gezeigt haben, konstant abzurufen. Gelingt uns das, dürfen wir uns auf einige starke Spiele freuen.“

Der PSV Neustrelitz muss alles geben und das Spiel von Beginn an dominant gestalten, um die Punkte zu sichern. Trotz der Enttäuschung, nicht in der Strelitzhalle spielen zu können, hofft Sprung, dass zahlreiche Fans den Weg in die Bundespolizeisporthalle finden. Die Strelitzhalle bleibt derzeit gesperrt, wird aber voraussichtlich im Januar wieder bespielbar sein. Der neue Hallenboden ist bereits verlegt und macht einen vielversprechenden Eindruck. Die Rückkehr in den Volleyballtempel rückt also näher!

Der neue Boden in der Strelitzhalle. Foto: Jacob Genzmer