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Gymnasium Carolinum, Korea, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schulpartnerschaft, Seoul

Das Gymnasium Carolinum hat seit 2016 eine Schulpartnerschaft mit der Jeonbuk Foreign Language High School in Kunsan und eine weitere seit 2019 mit der DukSung Girls‘ High School in Seoul. Gegenseitige Austauschprogramme sind Teil dieser Schulpartnerschaften. Ebenso Kurse zum Erlernen der koreanischen Sprache und Kultur für Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen, die seit Jahren am Carolinum angeboten werden.
Umso größer war die Freude, erneut Gäste aus Seoul an der Schule in Neustrelitz begrüßen zu können. So weilten kürzlich drei Lehrkräfte und 12 Schülerinnen und Schüler der DukSung Girls‘ High School am Carolinum. Für sie hatte der Koreanischkurs unter der Leitung der Lehrerin Young In Go ein interessantes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Nachdem die Caroliner und Carolinerinnen und koreanischen Gäste zunächst ihre Schulen vorgestellt hatten, beeindruckten zwei deutsche Schülerinnen mit einer K-Pop-Tanzeinlage, die die Gäste mit viel Applaus honorierten. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, bevor sich alle Schülerinnen, Schüler und die koreanischen Lehrkräfte auf den Weg in den Schulwald machten, um das nachhaltige Projekt kennenzulernen.
Das restliche Wochenende verbrachten die Gäste in ihren Gastfamilien, die sie mit Grillpartys und Ausflügen innerhalb von Neustrelitz und an die Ostsee verwöhnten.
Als weiterer Gast war am 12. Juli die neue Direktorin des koreanischen Erziehungsinstituts Deutschland, das dem Generalkonsulat der Republik Korea angehört, Ji Sun Lee aus Frankfurt/Main angereist, um sich mit Schulleiter Henry Tesch über den Ausbau der Kooperation auszutauschen. Auch sie nahm begeistert am Empfang der Gäste teil und bekundete reges Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Carolinum. Nun freuen sich alle auf den langersehnten Gegenbesuch in Südkorea. Dieser ist für September 2024 geplant.




Ich finde die Schulpartnerschaften mit Schulen weltweit einen tollen Beitrag, um Jugendliche an andere Kulturen heranzuführen und Verständnis zu fördern. Diese Projekte sollten stärker unterstützt werden. Nur durch das Zusammenbringen junger Menschen können wir in Zukunft friedlich miteinander leben und Vorurteile abbauen.
Deshalb sollte auch die Schulpartnerschaft mit der Moskauer Schule Nummer 1212 fortgeführt werden. Vorurteile und Sanktionen sollten dabei keine Rolle spielen, stattdessen müssen wir lernen, uns gegenseitig zu verstehen, anstatt in diesem Alter schon Vorurteile aufzuerlegen.