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Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, PULS/LINKE/GRÜNE, Stadtvertretung

Die vergangene Kommunalwahl führte zu deutlichen Verschiebungen der vertretenen Parteien in der Stadtvertretung von Neustrelitz. Nun hat sich auch die frisch zusammengesetzte Fraktion PULS/LINKE/GRÜNE konstituiert und die erste Sitzung der Stadtvertretung absolviert.
Zunächst sehen die neu bzw. wiedergewählten Mitglieder den Auftrag der Wählerinnen und Wähler darin, konstruktiv in der neuen Wahlperiode tätig zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir danken allen Neustrelitzerinnen und Neustrelitzern für das Vertrauen nehmen deren Auftrag zur Gestaltung einer sozialen Stadt mit viel Kultur und BügerInnenbeteiligung an“ fasst die Fraktionsvorsitzende Kerstin Heinrich die wichtigsten Punkte zusammen. Da sich die Fraktionsmitglieder bereits aus verschiedenen Projekten bzw. der Stadtvertretung kennen, war deren Zusammenschluss logisch und passt zu den thematischen Überschneidungen der Wahlprogramme. Für die Wählervereinigung PULS werden Christina Marschall (stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Horst Konrad und Oliver Hahn in der Stadtvertretung. aktiv sein. Ihre Arbeit fortführen können Kerstin Heinrich (Fraktionsvorsitzende), Martin Henze und Dr. Thomas Fiß für die LINKE sowie Stella Schüssler (parteilos) für die GRÜNEN. Die Fraktion verfügt somit über sieben Sitze in der Stadtvertretung und will bereits begonnene Themen fortführen.
Der Wiedererrichtung des Schlossturmes steht die Fraktion skeptisch gegenüber. So wird aktuell die Wiederrichtung des Schlossturms mit einer erheblichen Deckungslücke in dessen Planung vorangetrieben, obwohl die Bevölkerung nicht ausreichend eingebunden ist. Während des Wahlkampfes führte PULS hierzu ein Bürgerforum durch und die LINKE brachte einen Antrag zum Bürgerentscheid in das Stadtparlament ein. Auch in Zukunft soll es Veranstaltungen zu verschiedenen Themen wie dem Schlossturm geben.
Wohnraumfrage steht im Raum
Für Neustrelitz stellt sich auch die Frage des Wohnraums in verschiedenen Facetten: einem Leerstand steht ein erheblicher Bedarf gegenüber. Familien mit normalem Einkommen können sich die passende Wohnung immer seltener leisten. DIE LINKE will ihr Versprechen umsetzen und das soziale Gewissen der Stadt sein und sich auch um die Wohnraumfrage kümmern.
Der ökologische Umbau der Stadt Neustrelitz wird demnächst viele Planungen sowie Entscheidungen notwendig machen. Die GRÜNEN wollen hier deren Kompetenz einbringen.
Um auch außerhalb des Wahlkampfes mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dialog zu bleiben, wird es regelmäßig öffentliche Fraktionssitzungen geben. Der erste Termin für die Sitzung steht auch bereits fest: 4. September. Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.