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Es gibt mit Sicherheit Leser die denken, Strelitzius kommt wohl gar nicht mehr in seine Küche. In der Tat ist die Zeit der vielen Wochenendeinladungen mit Häppchen angebrochen, der Grill steht hoch im Kurs, und zuletzt haben sich die Holde und meine Wenigkeit ein paar Tage an der polnischen Ostsee in Ustka von der dortigen Gastronomie verwöhnen lassen.

Kaum in die Heimat zurückgekehrt, hat es mich an den heimischen Herd gezogen. Und da die Tüfte in letzter Zeit häufig auf meinem Teller gelandet ist, zunehmend mit Schale, war es höchste Eisenbahn, mal wieder der geliebten Nudel zu frönen. 400 Gramm Spaghetti habe ich al dente gekockt, abgegossen, mit zwei Esslöffeln feinen Olivenöls vermischt und warm gestellt.

Dann wurden in zwei Kasserollen getrennt einmal 300 Milliliter Sahne und einmal 150 Milliliter Whisky bis kurz vor den Siedepunkt gebracht. Die Behältnisse habe ich vom Kochfeld genommen und den Inhalt vermischt. Schwarzer Pfeffer, Cayenne-Pfeffer und Salz sowie Petersilie rundeten die Sauce ab.

Nun lernt der Fisch das Schwimmen. Ich habe 120 Gramm Räucherlachs in schmale Streifen geschnitten und in die Sauce entlassen. Die wurde dann mit der Pasta vermengt auf den Tisch gebracht und mit zerbröseltem Feta bestreut. Noch eine Runde Koriander, ganz toll wäre frischer gewesen, und das unkomplizierte Mahl ist bereitet. Guten Appetit!

Um noch mal an die polnische Ostsee zurückzukehren: Wie unten stehendes Bild zeigt, ist es nicht ganz ungefährlich, direkt an der Hafenkante zu speisen.