Schlagwörter
Mecklenburgische Kleinseenplatte, Unwetter, Windhose, Zirtow

Vermutlich eine Windhose hat in der vergangenen Nacht bei und in Zirtow in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Polizei hat Tempo 30 in dem betroffenen Bereich der B 198 verhängt. Dass der Verkehr am Morgen überhaupt wieder rollen konnte, ist den Feuerwehren der Region zu verdanken.
„Nachdem letzte Nacht eine kurze, aber heftige Unwetterzelle mit Sturm, Hagel und Starkregen über unsere Region zog, kam anschließend so einiges auf uns zu. So wurde die B 198 im Bereich Zirtow allein durch elf umgestürzte und teilweise massive Bäume blockiert“, schilderte mir der Wesenberger Wehrführer Rene Deparade die Situation gegen 2.30 Uhr. „Da wir bereits die Info der Leitstelle hatten, dass sich RTWs und Notarztfahrzeuge im Einsatz befinden, jedoch die Strecke nicht passieren können, war Eile, Technik und Manpower gefragt und wir forderten die Kameraden aus Wustrow, Mirow und Altstrelitz Alt zur Unterstützung nach. Nur durch deren Hilfe konnte der komplett verwüstete Streckenabschnitt nach knapp zwei Stunden kreischender Motorkettensägen wieder freigegeben werden.“
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