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Dorfkirche, Förderverein, Fennert, Mecklenburgische Seenplatte, Schwarz
„Jeder Musiker wird Ihnen gern versichern, dass ein Orchester jederzeit auf einen Dirigenten verzichten kann – aber nicht auf den Kontrabass.“ Das Instrument ist ein sperriger Begleiter, der immer im Weg steht, der bewundert werden will – und den man doch nicht loswird. Eine Beziehung voller Widersprüche.
Mit trockenem Humor, feiner Selbstironie und überraschender Offenheit entsteht das Porträt eines Mannes, der mehr fühlt, als er zeigen kann. Zwischen beiläufigen Anekdoten und gedanklichen Abschweifungen blitzt immer wieder eine andere Sehnsucht auf: die nach Sichtbarkeit, nach Nähe – und nach der Sopranistin Sarah.
In der besonderen Atmosphäre der Dorfkirche Schwarz erwartet die Besucher ein ebenso kluger wie unterhaltsamer Theaterabend: Markus Fennert spielt „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind.
Patrick Süskinds Monolog ist ein Klassiker der deutschsprachigen Theaterliteratur: witzig, präzise beobachtet und voller leiser Zwischentöne. Ein Abend über Musik – und über das Leben dahinter.
