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Anker Wismar, Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Oberliga Nord, Spielbericht, TSG Neustrelitz

Der neu formierten Fußball-Oberliga-Mannschaft der TSG Neustrelitz hat es gegen Anker Wismar gestern Abend im Parkstadion bei der 0:2-Heimniederlage (Strelitzius berichtete kurz) noch an der nötigen Offensivqualität gefehlt. Wer will es dem jungen Team zu Beginn der neuen Spielzeit verdenken. „Wir spielen einfach nicht gut genug nach vorn“, hatte der Sportliche Leiter Lothar Hamann bereits zur Pause auf der Tribüne angemerkt. Dabei hatten die Neustrelitzer sich zu diesem Zeitpunkt schon durchaus Chancen erarbeitet. In der 25. Minute war der Wismaraner Keeper bereits geschlagen, den Ball von Javier Alejandro Jimenez Paris kratzt ein Anker-Spieler aber noch von der Torlinie. Zehn Minuten später Luca Müller in aussichtsreicher Position, er setzt das Leder knapp neben den linken Pfosten.
Die Gäste hingegen kamen dank der gut aufgestellten TSG-Abwehr über die gesamte Partie kaum zu Möglichkeiten. Und da war ja da auch noch Miguel Da Silva Telinhos, der neue Schlussmann der Neustrelitzer, der viel Präsenz und Übersicht ausstrahlt. In der 39. Minute dann der erste Dämpfer: Ein bilderbuchmäßiger Freistoß von Nico Billep, aus zentraler Position getreten, landet im Dreiangel. Da hatte auch der großgewachsene TSG-Keeper keine Chance. Noch einmal Power Play vor und im Strafraum der Anker-Truppe, ohne Ergebnis.
Es sollte wohl nicht sein
Zur Halbzeit brachte Thomas Franke drei neue Spieler auf den Rasen, darunter Manuel Härtel, der auch sofort seine ganze Durchschlagskraft entfaltete. Weitere Möglichkeiten für die TSG. Tom Kliefoth nimmt einen Ball volley und ballert ihn über die Latte. Auch mit einem Fernschuss kann er nichts Zählbares erzielen. Dennis Ladwig bringt in der 75. Minute einen Freistoß nur über das Gehäuse. Dann der Konter der Gäste kurz vor Toresschluss zum 0:2, den Malte Thesenvitz abschließt. Die Chance zum Anschluss vergibt Manuel Härtel, sein Foulstrafstoß unmittelbar nach dem Gegentreffer wird von Justin Borchardt pariert. Praktisch mit dem Schlusspfiff ist es noch mal Härtel, der in eine Flanke hechtet, den Ball aber nicht ins Netz bringen kann. Es sollte wohl nicht sein an diesem Abend, bei allem Vorwärtsdrang der Neustrelitzer.
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