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Fotos: Thomas Junge/Kreisfeuerwehrverband MSE

Da ist dem Absender übermittlungstechnisch etwas schief gegangen. Insofern lasse ich bei meinem bewährten Blogpartner mal Gnade vor Recht ergehen und informiere mit eigentlich inakzeptabler Verspätung. Jedenfalls fand dieser Tage in Watzkendorf der 13. Kreisfeuerwehrmarsch statt, bei dem 26 Mannschaften aus den Jugendfeuerwehren, sowie 19 Mannschaften aus den aktiven Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren der Seenplatte teilnahmen.

Bei den Aktiven siegte die Feuerwehr Bredenfelde mit 506 Punkte, bekommt ebenfalls den Wanderpokal und ist Ausrichter des Kreisfeuerwehrmarsches 2027! Auf den Folgeplätzen zwei und drei kamen die Mannschaften der Feuerwehren Groß Miltzow (468 Pkt.) und Rehberg (441 Pkt.).

Mit 403 Punkte siegte die Jugendfeuerwehr Friedland und sicherte sich den Wanderpokal. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Jugendfeuerwehren Zarnekow mit 398 Punkte und Golchen 2 mit 376 Punkte.

Ausrichter der Traditionsveranstaltung war der Vorjahressieger, die Freiwillige Feuerwehr Watzkendorf. Sie ließ sich sieben kreative, wie ebenso spannende Aufgaben mit einfallen, die sich auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke verteilten.

Watzkendorfs Wehrführerin und stellvertretende Kreiswehrführerin der Seenplatte, Doreen Pech, begrüßte alle Teilnehmenden, den Bürgermeister der Gemeinde Blankensee, Wulf Bednorz, die Kreisjugendwartin Paula Szabang mit ihren Stellvertretungen, sowie alle Helfer und Gäste.

Schätzaufgabe zum Kopfzerbrechen

Bevor die Mannschaften im Minutentakt und in zwei Richtungen auf die Strecke geschickt wurden, musste vorher noch die berüchtigte Schätzaufgabe des Kreisfeuerwehrverbandes bewältigt werden. Zu erraten war die Gesamtmenge an unterschiedlich großen Murmeln, die sich in einem Feuerwehrhelm befanden, was somit schon zu Beginn für reichlich Kopfzerbrechen sorgte.

Zu erraten war die Zahl 484, welche die Funkkennzeichnung des Löschfahrzeuges der Feuerwehr Watzkendorf ist. Am Ende hatte die Mannschaft der Feuerwehr Blumenholz/Usadel den richtigen Riecher und sogar eine Punktlandung, mit einer Differenz von nur 16 Murmeln die Jugendfeuerwehr Wesenberg (Strelitzius berichtete) ein gutes Auge. Beide sicherten sich somit in dieser Disziplin die Wanderpokale.

Aufgaben als Team gemeistert

Mit Bollerwagen, Musik und reichlich guter Laune machten sich die unterschiedlichen Teams, auch gemeinsam Jugend und Aktive aus einer Feuerwehr, auf die lange Wegstrecke, um sich den Aufgaben zu stellen. Natürlich wurden einige Aufgaben auch auf die Kinder und Erwachsene abgestimmt, wie beim Feuerwehrquiz und dem Schläucherollen. Den aktiven Einsatzkräften standen B-Schläuche, den Jugendlichen C-Schläuche zur Verfügung, die es dann galt, aus unterschiedlichen Entfernungen in Ziele auszurollen, um so Punkte zu sammeln.

Mit dem perfekten Teamgeist wollte jede Mannschaft beim Kistenstapeln hoch hinaus, klare Kommandos und ein sicheres Händchen waren jedoch beim Brettspiel, sowie beim Skilaufen mit einem Ei auf dem Löffel, der beste und schnellste Weg ans Ziel. Beim Ziel werfen mit einem Tischtennisball in unterschiedliche Feuerwehrgegenstände waren die Zielgenauigkeit, aber auch die Treffsicherheit gefragt.

Kameradschaftspflege, neue Freundschaften, Gespräche

Trotz längerer Wartezeiten an den Stationen, aber auch bis zur Siegerehrung, verlor niemand den Spaß und die Freude an der Veranstaltung und überbrückten dies mit Kameradschaftspflege, der Knüpfung neuer Freundschaften, sowie gemeinsamen Gesprächen.

Das Schlusswort hatte der stellvertretende Kreiswehrführer René Bensch. Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Watzkendorf für die Ausrichtung des diesjährigen Kreisfeuerwehrmarsches, den Freiwilligen Feuerwehr Hohenzieritz und Quadenschönfeld für ihre Unterstützung, dem Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte, dem Betreuungszug der Johanniter Mildenitz für die Versorgung, sowie allen Helfern und Unterstützern.

Marschsieger FFW Bredenfelde.
Marschsieger beim Nachwuchs: FFW Friedland.
Bei den Aktiven hat die FFW Blumenholz/Usadel am besten geschätzt.
Die Wesenberger Jugendwehr hat den Nachwuchs-Pokal beim Schätzen abgeräumt.
Gudrun Pech bei ihrer Ansprache.