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Friedensflagge, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Rathaus

Vor dem Rathaus der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wurde heute erstmals die Friedensflagge gehisst (im Bild Mitte). Sie wird bis zum 9. August wehen und erinnert an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945.
Mit dem Hissen der Friedensflagge setzt Neubrandenburg ein sichtbares Zeichen für Frieden, Demokratie und Völkerverständigung. „Gerade in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Spannungen sind Dialog, Respekt und ein friedliches Miteinander wichtiger denn je“, so die Stadtvertretung der Vier-Tore-Stadt. „Die Friedensflagge steht für das gemeinsame Bekenntnis, Konflikte durch Verständigung statt durch Gewalt zu lösen.“
Auch in den kommenden Wochen wird die Vier-Tore-Stadt an zentrale Gedenk- und Aktionstage erinnern. Am 1. September, dem Antikriegstag, sowie am 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, werden erneut Friedensflaggen vor dem Rathaus und am Bahnhof gehisst. Grundlage ist der Beschluss der Stadtvertretung vom 2. Oktober 2025.
Friedensengagement an mehreren Orten sichtbar
Das Hissen der Friedensflagge ist Teil verschiedener Maßnahmen, mit denen die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ihr Engagement für Frieden und internationale Verständigung sichtbar macht. Bereits am 8. Juli wurde vor dem Rathaus die Flagge des internationalen Städtebündnisses „Mayors for Peace“ gehisst. Das von der japanischen Stadt Hiroshima gegründete Netzwerk setzt sich weltweit für Frieden, nukleare Abrüstung und die Abschaffung von Atomwaffen ein. Neubrandenburg gehört diesem Bündnis an und beteiligt sich regelmäßig an dessen Aktionstagen.
Darüber hinaus wurden auf Beschluss der Stadtvertretung vom 24. Februar 2026 an den fünf großen Ortseingängen der Stadt Friedenstauben an den Ortseingangsstelen angebracht. Sie stehen als international anerkanntes Symbol für Frieden, Dialog und ein respektvolles Miteinander.
