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Anlässlich des diesjährigen Tages der Gewässerpflege hat der SPD Ortsverein Neustrelitz gemeinsam mit dem Kreis-Angelverein erneut an der traditionellen Müllsammelaktion teilgenommen. Der Aktionstag gilt seit vielen Jahren als wichtiger Auftakt für den praktischen Naturschutz in der Region. In diesem Jahr standen die engagierten Helferinnen und Helfer jedoch vor besonderen
Herausforderungen: Erstmals seit über 30 Jahren wurde kein Container zur Entsorgung des gesammelten Mülls durch die Stadt bereitgestellt. Grund dafür ist der bislang nicht beschlossene Haushalt für das Jahr 2026.

„Für uns war dennoch klar, dass wir die Aktion durchführen. Der Schutz unserer Umwelt und ein sauberes Stadtbild dürfen nicht von Haushaltsfragen abhängig sein“, erklärt der SPD Ortsvereinsvorsitzende Steffen Heinrich. Die Entsorgung des gesammelten Mülls wurde daher kurzfristig eigenständig organisiert und finanziert. Die Situation mache deutlich, wie stark sich politische Entscheidungen auf das konkrete Leben vor Ort auswirken. Fehlende Beschlüsse und finanzielle Unsicherheiten träfen nicht nur große Projekte, sondern auch die Initiativen der Bürgerinnen und Bürger. Gerade Aktionen wie der Tag der Gewässerpflege, die vom Engagement vieler Freiwilliger leben, seien verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen.

Der SPD Ortsverein betont daher die Bedeutung einer verantwortungsvollen und vorausschauenden Stadtpolitik. „Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass solche wichtigen Aktionen weiterhin möglich sind. Ehrenamt braucht Verlässlichkeit“ hebt SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Priebe hervor.