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Cannabis, Jugendschutz, Suchtprävention – kaum ein Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie der Umgang mit Drogen und ihren Folgen für junge Menschen. Viele Eltern, Lehrer und Ausbilder fragen sich: Was bedeutet die neue Entwicklung ganz konkret für unsere Region? Wie können Jugendliche besser geschützt, aufgeklärt und begleitet werden? Und was ist jetzt vor Ort zu tun?

Diesen Fragen widmet sich am Donnerstag, 19. März, eine öffentliche Veranstaltung in der Aula des Carolinums Neustrelitz. Unter dem Titel „Cannabis und Jugendschutz: Suchtprävention in unserer Region – Fakten, Herausforderungen, Ideen“ laden der Lionsclub Neustrelitz Mecklenburg-Strelitz und der Schulverein Carolinum e.V. zu einem offenen Podium ein. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Veranstalter wollen nicht nur informieren, sondern vor allem den Dialog suchen. Denn Suchtprävention gelingt nicht im Alleingang. Sie braucht Familien, Schulen, Medizin, Politik und Gesellschaft — und sie braucht Menschen, die bereit sind, hinzusehen, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Für fachliche Tiefe sorgen zwei hochkarätige Referenten. Dr. Annette Viktoria Hinze, Apothekerin und Referentin im Bundesministerium für Gesundheit in Bonn, wirft in ihrem Beitrag einen aktuellen Blick auf die Entwicklungen rund um Cannabis. Dr. med. Sven Armbrust, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg, beleuchtet die Situation aus medizinischer Sicht und richtet den Blick auf die Auswirkungen in der Region.

Im Anschluss soll es nicht bei Fachvorträgen bleiben: Geplant ist eine Diskussionsrunde mit kompetenten Vertretern aus dem öffentlichen Leben. Moderiert wird der Abend von Bernd Werdermann und Lars Gerloff. Damit soll Raum entstehen für Fragen, Erfahrungen und auch für die Sorgen vieler Menschen, die das Thema seit Monaten bewegt.

Die Veranstaltung richtet sich bewusst an ein breites Publikum: Eltern, Lehrer, Ausbilder, Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse sowie alle Interessierten sind eingeladen. Ziel ist es, zu sensibilisieren, aufzuklären und einen gemeinsamen Anstoß für wirksame Präventionsarbeit in Neustrelitz und der Region zu geben.

Wer teilnehmen möchte, kann sich bei Bernd Werdermann anmelden — telefonisch unter +49 171 2174190 oder per E-Mail an  bernd@werdermann.net. Oder einfach ohne Anmeldung erscheinen.

Denn eines ist klar: Wenn es um den Schutz junger Menschen geht, ist Wegsehen keine Option. Umso wichtiger sind Orte, an denen offen, sachlich und gemeinsam über Lösungen gesprochen wird.