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Schulleiterin Ewa Budziach (Mitte Bildschirm im Hintergrund) mit ihrem Stettiner-Team, vorn von links Lisa Jeziorowski und Amtsleiter Dirk Rautmann vom Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte, Schulleiter Henry Tesch mit Projektleiterin Alexa Beaucamp, Informatiker Tim Gundermann und Dr. Martin Schmidt-Beaucamp während der feierlichen Unterzeichnung der Projektvereinbarung per Video-Konferenz.

Die Kooperationsvereinbarung des Projektes Internationale Schulwald-Akademie am Gymnasium Carolinum wurde jetzt unterschrieben. Zwischen den Projektpartnern Gymnasium Carolinum Neustrelitz und dessen polnischer Partnerschule, dem Liceum Ogólnokształcące Marii Skłodowskiej Curie in Stettin, besteht bereits seit über 20 Jahren eine enge Zusammenarbeit. Nun wollen sie sich unter dem Dach der Schulwald-Akademie „Jost Reinhold“ gemeinsam für den Klima- und Naturschutz in ihren Heimatregionen einsetzen und darüber austauschen.

Getragen vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und der Gemeinde Stettin (Gmina Miasto Szczecin) sowie in Zusammenarbeit mit dem Schulverein Carolinum e.V. und der gemeinnützigen Stiftung Wälder für Morgen, kann der Projektantrag mit der nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarung offiziell für das Kooperationsprogramm Interreg eingereicht werden.

Das Projekt integriert Schülerinnen und Schüler aus den Programmregionen in einem interdisziplinären und wissenschaftlichen Ansatz in das nachhaltige Management unterschiedlicher Ökosysteme sowie deren Anpassung an den Klimawandel. Darüber hinaus werden innovative und partizipative Konzepte eines nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen und kleiner Wissenschafts- und Kommunikationsprojekte in Ökosystemen der Region unter Einbezug von Schülerinnen und Schülern sowie weiteren interessierten Akteuren getestet.

So sollen Jugendliche aus der Programmregion auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden und nicht nur Expertinnen und Experten sondern zugleich auch Botschafterinnen und Botschafter für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Natur und für den regionalen Klimaschutz werden. Das Projekt ist ein Pilotprojekt für nachhaltiges Naturmanagement, partizipative Forschung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Programmgebiet. 

Zeitgemäß und dem Wetter angepasst, fand das Treffen hybrid statt. Alle polnischen Partner haben sich dabei am Liceum in Stettin getroffen. Alle deutschen Partner kamen am Gymnasium Carolinum zusammen. Als Vertreter von Pomerania war auch Martin Hanf, der Geschäftsführer der Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V., beim Video-Meeting dabei. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmenden und sind total gespannt auf das Ergebnis des Antrags“, so Dirk Rautmann vom Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte.